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RAKRoth
RAKRoth, Abitur
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 3521
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als Rechtsanwalt und Testamentsvollstrecker mit internationalem Bezug
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Mein Vater ist am 25.11.2011 verstorben. Als Notar wurde Herr

Kundenfrage

Mein Vater ist am 25.11.2011 verstorben. Als Notar wurde Herr Mag. Kirchl vom Gericht bestellt. Am 22.3.2012 habe ich die unbedingte Erbantrittserklärung in seiner Kanzlei unterschrieben. Wielange muß ich noch auf die Überweisung meines Erbes (Geld) warten? Gibt es Fristen, innerhalb derer der Notar das Geld überweisen muß? Er hält mich schon seit 9. Jänner mit der Schätzung der Möbel etc. die sich in der Wohnung meines Vaters befinden, hin. Dieser Kommisar ? (vom Gericht bestellt?) schätzt die Einrichtungsgegenstände am 9. 5.2012. Will dieser Notar an den Hinterbliebenen durch diese Hinhaltetaktik möglichst viel Geschäft für sich machen? Ich ersuche um Beratung. Meine e-mail adresse ist:[email protected]
Vielen Dank. MfG Helga Kerschhofer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Niemand darf eine Erbschaft eigenmächtig in Besitz nehmen. Das Erbrecht muß vor Gericht verhandelt und von demselben die Einantwortung des Nachlasses, das ist, die Uebergabe in den rechtlichen Besitz, bewirket werden., vgl. § 797 ABGB.

Stehen die Erben und ihre Quoten fest und ist die Erfüllung der übrigen Voraussetzungen nachgewiesen, so hat das Gericht den Erben die Verlassenschaft einzuantworten (§ 797 ABGB).

Einantwortung bedeutet im österreichischen Recht den Erbschaftserwerb, also die Einweisung der Erben in den rechtmäßigen Besitz.

Fragen Sie den Notar, ob alle Voraussetzungen für die "Einantwortung" vorliegen, vgl. §§ 176 ff. AußStrG. In diesem Fall erfolgt die Einantwortung durch das Gericht.