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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 192
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Österreichisches Recht hier ein
troesemeier ist jetzt online.

egriff mich von meinem Mann zu trennen oder UCH SCHEDEN U LASSEN:

Kundenfrage

egriff mich von meinem Mann zu trennen oder UCH SCHEDEN U LASSEN: Ich bin im Begriff mich von meinem Mann zu trennen oder auch scheiden zu lassen. Da es sicher nicht einvernehmlich gehen wird, folgende Frage: Wir wohnen in einem Haus, das mir gehört. Ich habe die letzten Jahre den Lebensunterhalt zum größten Teil der Lebens-/ Betriebskosten bestritten. Er war entweder geringfügig beschäftigt oder arbeitslos. Kaum was beigetragen, so in Haus und Garten geholfen schon. Er hat hier Wohnrecht. Da er sich jetzt sehr schäbig benimmt, möchte ich nicht, ihn durchfüttern. Dem Alkohol ist er auch nicht gerade abgeneigt. Was soll ich tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Guests hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Ratsuchende!

Ich würde Ihnen vorschlagen, dass Sie sich einen Termin bei einem Anwalt oder Anwältin Ihres Vertrauens vereinbaren, da eine seriöse Scheidungsberatung den Umfang dieses Forums sprengt.

Dies vor allem deshalb, weil es unterschiedliche Scheidungsarten mit unterschiedlichen Folgen gibt und diese Folgen jeweils abzuwägen sind, vor allem vor dem Hintergrund, dass Sie selbst anführen, dass eine Scheidung aller Voraussicht nach nicht einvernehmlich wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Isabelle Pellech
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das hilft mir überhaupt nicht.Das weiß ich ohnehin. Mir geht es hauptsächlich darum, ob ich für ihn zahlen muss, da ich mehr verdiene.
Außerdem habe ich all die Jahre die Hauptlast an Ausgaben getragen.
Ist es anders, wenn ich mich nur trenne (räumlich gesehen), also nicht scheiden lasse?
Und könnten Sie mir bitte allgemein erklären, welche Arten der Scheidung es gibt?
Experte:  Guests hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende, ich bitte Sie noch um etwas Geduld. Ich werde Ihre Frage
heute Abend beantworten. Mit freundlichen Grüßen
Isabelle Pellech
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich brauche zu dieser Frage keine Antwort mehr, da die Antwort sehr lange braucht und die Qualität sehr zu wünschen lässt.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende!

Nachdem ich Ihre Frage gelesen hatte und diese doch komplexer ist und einer umfassenden Prüfung bedarf, war und bin ich der Auffassung, dass diese die Grenzen dieses Forums sprengt und ich Sie bei einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens besser aufgehoben sehe. Es war keineswegs mein Bestreben Sie zu verärgern und ich wollte Ihnen die Frage daher grundsätzlich nicht beantworten.

Allgemein kann ich Ihnen folgende Informationen geben:
Wenn eine einvernehmliche Scheidung nicht möglich ist, dann läuft diese auf eine strittige Scheidung hinaus. Hier muss derjenige, der die Scheidung einreicht, eine so genannte schwere Eheverfehlung des Ehegatten belegen. Eine schwere Eheverfehlung muss dazu geführt haben, dass die Ehe unheilbar zerrüttet ist. Dies kann durchaus auch in einem unleidigen Verhalten über einen längeren Zeitraum, den Konsum von Alkohol liegen. Der Ehegatte gegen den die Scheidungsklage eingebracht wird, kann wiederum einen Mitverschuldensantrag stellen, oder selbst eine Scheidungsklage (so genannte "Widerklage") gegen den anderen Ehegatten einbringen. Ist die Ehe unheilbar zerrüttet, liegen schwere Eheverfehlungen vor, dann spricht das Gericht darüber aus, wenn das alleinige, überwiegende Verschulden trifft oder ob beide Ehegatten ein gleiches Verschulden trifft. Von diesem Ausspruch hängt wiederum, ab ob und in welchem Ausmaß einem Ehegatten gegenüber dem anderen ein Unterhaltsanspruch zusteht. Wiederum unabhängig davon stellt sich die Frage nach der Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögen, der ehelichen Ersparnisse und Schulden. Hier wäre zuerst zu hinterfragen, was alles Gegenstand der Aufteilung ist. Von einem Ehegatten geerbtes Vermögen, einem Ehegatten geschenktes Vermögen fällt grundsätzlich nicht in die Aufteilung. Eine Ausnahme bildet in diesem Zusammenhang die Ehewohnung, wenn sich auch dem dringenden Wohnbedürfnis des anderen Ehegatten dient, diese ist grundsätzlich in die Aufteilung miteinzubeziehen. Die Aufteilung erfolgt grundsätzlich nach Billigkeit, das heisst es spielen nicht nur die finanziellen Beiträge eine Rolle.

Ich würde Ihnen empfehlen möglichst genau zu dokumentieren, in welcher Form Ihr Ehegatte unleidlich ist und inwiefern er sich schäbig benimmt. Am besten führen Sie Aufzeichnungen hierüber mit genauen Wortlauten, Datum und Uhrzeit.

Ansonsten weise ich noch darauf hin, dass auch schwere Eheverfehlungen durch Verzeihung bzw. nach Ablauf von 6 Monaten verfristen können, was aber nicht unbedingt für ein fortgesetztes Verhalten gilt (ständiges Verhalten).

Da eine Scheidung sehr weitreichende Folgen hat, auch was die Sozialversicherung, Pension, etc. angeht, empfehle ich Ihnen vor Einbringung einer Scheidungsklage diese abzuklären, damit Sie keine Überraschungen erleben.

Sollte Ihr Partner sich nicht scheiden lassen wollen und keine Widerklage einbringen, das Gericht aber auch zum Ergebnis gelangen, dass keine schweren Eheverfehlungen von Ihrem Ehegatten gesetzt wurden oder das Gericht keine unheilbare Zerrüttung der Ehe feststellen dann würde es die Scheidungsklage abweisen.

Dann bliebe als alternative Möglichkeit noch die Scheidung wegen Aufhebung der häuslichen Gemeinschaft. Hier müsste eine räumliche Trennung 3 Jahre bestehen bzw. sind diese Voraussetzung um eine derartige Scheidungsklage einzubringen.
Auch bei einer derartigen Scheidungsklage wird über das Verschulden ausgesprochen und hängt wiederum hiervon ein möglicher Unterhaltsanspruch ab. Die Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens, der ehelichen Ersparnisse und Schulden, erfolgt wiederum im Rahmen eines Aufteilungsverfahrens grundsätzlich durch Einbringung eines Antrags bei Gericht. Wenn die Scheidung für einen Ehegatten insb. aufgrund der Dauer der Ehe eine besondere Härte darstellen würde, kann das Gericht die Scheidungsklage auch abweisen. Erst nach 6 Jahren der Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft müsste das Gericht der Klage stattgeben.

Ich hoffe dies gibt Ihnen einen ersten Einblick. Dennoch bitte ich Sie um Ihr Verständnis, dass dies die Prüfung des Gesamtsachverhalts unter Kenntnis aller Details durch einen Rechtsanwalt nicht ersetzen kann und ich Ihnen dringend empfehlen würde, persönlich einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Ich bitte Sie auch um Verständnis, dass eine konkrete und abschließende Scheidungsberatung den Rahmen dieses Forums sprengen würde und nicht seriös wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Isabelle Pellech

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