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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 192
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

meine dzt.Frau und ich heirateten 1989; nach der Eheschliessung

Kundenfrage

meine dzt.Frau und ich heirateten 1989; nach der Eheschliessung wurde mir ein
Haus inkl. Grund von den Schwiegereltern zur Häfte geschenkt; die andere
Hälfte bekam meine dzt.Frau geschenkt. Die Fertigstellung erfolgte mit Krediten
die heute noch von mir bedient werden.

Ich habe in die Ehe eine Eigentumswohnung mitgebracht, die ich nach Eheschliessung
meiner Frau ebenfalls zur Hälfte schenkte.

Wir haben keine minderjährigen Kinder, sondern großjährige.
Meine Gattin verdient ca. 1100 Euro netto und ich ca. 3700.

1. Müsste ich bei einer Scheidung meiner Gattin Unterhalt zahlen und
2. Können wir uns vernünftigerweise auf unsere ursprünglichen Immobilien zurückziehen,
d.h. meine Frau zieht ins Haus und ich behalte die Wohnung (mit Änderung des
Besitztums im Grundbuch).
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folg beantworten möchte:


Nach deutschem Recht würde sich die Rechtlage wie folgt gestalten:


Sofern Ihre Frau aufgrund der Betrreuung der Kinder sog. ehebedingte Nachteile erlitten hat, kommt nachehelicher Unterhalt in der Form des Aufstockungsunterhalts in Betracht.


Dieser kann aber nach der Rechtsprechung befristet und begrenzt werden und wird dann für ca. 30 % der Ehezeit geschuldet..


Der Unterhalt berechnet sich grob wie folgt:


1. Beider Einkommen werden addiert

2. Die Summe wird durch 2 geteilt, das ist das, was jedem Ehegatten zusteht.

3. Von der einen Hälfte wird das von der Ehefrau selbst erzielte Einkommen abgezogen; das ist der ihr zustehende Unterhalt





Zur zweiten Frage:


Da der Güterstand frei zu regeln ist, können Sie sich im Weg einer Vereinbarung jederzeit darüber einigen, dasss jedem seine ursprüngliche Immobilien weiter zustehen.



Wenn Sie die Frage nach österreichischem Recht beantwortet haben wollen leite ich Sie gerne weiter.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX prompte Beantwortung aber natuerlich steht fuer mich oesterreichisches Recht im Vordergrund. Eine Weiterleitung waere sehr zweckdienlich.

Experte:  SchiesslClaudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gerne