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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 192
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Gr Gott sehr geehrte Damen und Herrn ! Habe vor 10 Jahren

Kundenfrage

Grüß Gott sehr geehrte Damen und Herrn !

Habe vor 10 Jahren eine Liegenschaft mit daraufstehenden Betrieb mittels Übergabevertrag übernaommen. Mit einem BuVV zu gunsten des Übergebers und dessen Gattin. (Meiner Mutter). Ich bin ein Adoptivkind, wurde allerdings nur von der Mutter die in einer aufrechten Ehe mit dem Übergeber stand adoptiert. Der Übergeber entschlug sich der Adoption meiner Person.
Zum Übergagevertrag zusätzlich musste von mir ein "Anbot der Rückschenkung" zu Gunsten des Übergebers unterzeichnet werden. Diese Rückschenkung ist rein willkürlich und kann jederzeit gezogen werden. Ohne angabe von Gründen.
Ich bin dem Überbeber auf seine Lebenszeit verpflichtet. Die Übergabe fand am 2000-12-29 statt. Meine Mutter Verstrab am 2009-11-30, am 2011-03-25 wurde das Anbot der Rückschenkung vom Übergeber gezogen. Das bedeutet die gesamte Existenz meiner Familie und meiner Person wurde mir unter den Füßen gezogen. Ich bin, sollte die Rückschenkung rechtens sein, absolut mittellos. Keinen Job und kein Dach über unseren Kopf. Ich bin 1961 geboren, wurde 1962 adoptiert und seit 1977 in dem Unternehmen das ich 2000 übernahm tätig. 10 Jahre vor der Übernahme war ich bereits Gewerbeinhaber und der Übergeber in Pension. Meine Frage: Besteht für mich eine Chance zur Abwehr der Rücknahme ?

Besten Dank, Grüße aus Kärnten
Andreas Motschiunig
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Ratsuchender!

Es wäre nicht seriös Ihnen im Rahmen dieses Forums eine Auskunft zu geben, weil man sich hier sämtliche Grundlagen das heisst die abgeschlossenen Verträge genau ansehen muss. So zB, ob der Übergabevertrag seinerzeit eine Schenkung war und inwiefern eine Schenkung überhaupt derart wieder rückgängig gemacht werden kann. Letztlich gibt es im Gesetz nur aufgezählte Gründe, aus welchen Schenkungen wieder rückgängig zu machen und die von Ihnen geschilderte Möglichkeit der Rückgängigmachung könnte diese Bestimmungen umgehen.
Ich bitte um Ihr Verständnis, dass dies und viele weitere daran anknüpfende Fragen sehr komplexe Rechtsfragen beinhalten. Der von Ihnen beauftragte Anwalt wird sich diese sicher sehr genau überlegen und Sie entsprechend beraten.

Selbstverständlich müssen Sie für diese Anwort nichts bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Isabelle Pellech