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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 192
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

ich bin sterreichische staatsb rgerin ,habe voriges jahr im

Kundenfrage

ich bin österreichische staatsbürgerin ,habe voriges jahr im juni mit einen pakistanischen asylwerber geheiratet,(wir sind schon 3 jahre zusammen)wir haben eine anwältin angagiert..die uns helfen soll das mein mann einen aufenhaltstitel bekommt,, aber wir haben schon ätliche ablehnungen bekommen ,,jetzt sind wir schon soweit das wir uns ans obere gerichtshof wenden wollen,, .meine frage wie bestehen unsere chancen das wir endlich zu unseren recht kommen,., ? mann verlangt von uns das er zurrück nach pakistan verreist und dort einen antrag stellt,,,,meine befürchtung ist das unsere ehe dadurch zun grunde geht,ich (wir) wissen nicht mehr weiter,,bitte hat jemand einen rat für uns das wir nicht getrennt werden!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Ratsuchende!

Grundsätzlich ist es so, dass auch Ihr Ehegatte einen Erstantrag von seinem Herkunftsland aus einbringen muss. Es ist möglich einen Antrag auf Zulassung der Erstantragstellung im Inland zu stellen. Hierzu müssen aber sehr gute Gründe vorliegen in Richtung der Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Privat- und Familienlebens. Aufgrund Ihrer Schilderung würde ich davon ausgehen, dass die Ablehnungen formal darauf beruhen, dass eine Erstantragstellung im Inland (also in Österreich) von der Behörde abgelehnt wurde. Ob eine Bekämpfung eines allenfalls bereits ergangenen Bescheids innerhalb der Frist an ein Höchtsgericht Sinn macht, kann ich seriöserweise ohne Kenntnis des Verfahrens nicht beantworten. Ich empfehle Ihnen dies mit Ihrer Anwältin zu besprechen. Allenfalls lässt sich auf diese Weise Zeit gewinnen und mit der Zeit würde Ihr Ehegatte sein Privat- und Familienleben hier verfestigen.
Ich würde Ihnen allerdings auch empfehlen, eine allfällige Erstantragstellung im Ausland zu überdenken. Ist der Antrag vorbereitet und sind alle Unterlagen vorhanden, könnte es sein, dass die Trennung nicht so lange dauert. Allenfalls könnte man versuchen, zeitgleich ein Touristenvisum bzw. ein Visum zu beantragen.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich Ihren Akt nicht kenne und die von Ihnen beauftragte Anwältin Ihnen sicher sämtliche Fragen gerne beantwortet. Eine Beurteilung aus der Ferne ist leider gerade in laufenden Verfahren nicht möglich und Ihre Frage kann daher seriöserweise auf diesem Weg nicht beantwortet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Isabelle Pellech