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commodorenikolaus
commodorenikolaus, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 607
Erfahrung:  Hauptgebiete: Scheidungsrecht, Vertragsrecht, Baurecht
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commodorenikolaus ist jetzt online.

Laut Gesetzt ist ein sexueller Missbrauch (1974 war ich 13

Kundenfrage

Laut Gesetzt ist ein sexueller Missbrauch (1974 war ich 13 Jahre) der von Seiten der Kirche begangen wurde, nach 30 Jahren Verjährt.
Durch eine jetzige Aufarbeitung mit der Kirche hat es aber einen erneuten Angriff des Stiftes in Form einer Sachwalterschaftsklage gegen das Opfer im Nov. 2010 gegeben.
Meine Frage:
Wird hier die Verjährung wieder aufgehoben oder hat die Sachwalterschaftsklage mit dem sexuellen Kindesmissbrauch nichts zu tun.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender!

Was verstehen Sie unter Sachwalterschaftsklage?

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Nikolaus Frank

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Nikolaus Frank

Die Sachwalterschaftsklage wurde von Seitens des Stiftes beantragt, in dem der Täter Lebt und seinen Lebensabend geniest.

Grund war laut Richterin:

Ob ich Hilfe in Psychologischer Form oder ähnliche Hilfebenötige.

Da wussten Sie schon, dass ich in Verbindung mit Frau Sauer und auch mit der Klasnic Kommission bin.

Eine Sachwalterschaftsklage wird beantragt, um nichtmehr alleine Lebensfähige Menschen zu Unterstützen oder auch zu Entmündigen, damit man in Besitz deren Eigenthum kommt, aber auch um jemanden Mundtot zu machen.

Ich bin 50 Jahre und habe eine Familie, ich wollte und will nur einen Teil meiner Vergangenheit aufarbeiten, dazu gehört leider auch die Römisch Katholische Kirche.

Mit freundlichen Grüßen

Mayrhofer Gerhard

Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Mayrhofer!

Danke für Ihre Antwort.

Können Sie vielleicht die Sachwalterschaftsklage einscannen und mir schicken?

Dann kann ich genauer Stellung dazu nehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Nikolaus Frank

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Mayrhofer!

Danke für die Übermittlung des Beschlusses des Bezirksgerichtes Braunau!

Gratuliere,daß Sie die Sachwalterschaft haben abwehren können.

Jetzt komme ich zur Beantwortung Ihrer Frage:Dieses Sachwalterverfahren hat mit dem sexuellen Mißbrauch nichts zu tun und unterbricht daher die Verjährung nicht.

Ich finde es toll,daß Sie diesen Punkt Ihrer Vergangenheit jetzt aufarbeiten und wünsche Ihnen dazu viel Kraft und Erfolg.

Wenn somit Ihre Frage beantwortet ist,ersuche ich die Frage zu akzeptieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Nikolaus Frank

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Eigentlich ist meine Frage nicht beantwortet worden.

 

Warum hat das Stift eine Sachwalterschaft gegen meine Person bei Gericht beantragt, was wollten Sie damit, wenn es nichts mit dem sexuellen Übergriffen zu tun hatte.

Ist es wiederum eine Drohung, oder was sollte das, kann ich Sie dafür Verklagen. Habe ich einen Rechtsanspruch gegen das Stift.

Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Mayrhofer!

Was das Stift damit erreichen wollte,kann ich in keiner Weise beurteilen.Eine Gegenklage erscheint mir wenig aussichtsreich-nach meiner Ansicht können Sie auch gegen den Täter heute nichts mehr geltend machen.Ich bedaure,Ihnen keine bessere Mitteilung machen zu können.

Ich nehme an,daß damit Ihre Frage beantwortet ist und ersuche die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Nikolaus Frank

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

Sehr geehrter Herr Dr. Nikolaus Frank

Anscheinen gibt es hier verschiedene Meinungen, den Laut Standart vom 23.März 2010 und Herrn Meinhard Lukas gibt es sehr wohl die Möglichkeit als Opfer auch noch nach Jahren sich Recht zu verschaffen.

 

Meinhard Lukas

 

Ansprüche von Missbrauchsopfern gegen kirchliche Institutionen zwischen staatlicher Rechtsordnung und katholischer Morallehre: An einer Wiedergutmachung führt - nicht nur juristisch - kaum ein Weg vorbei

 

Primäre Aufgabe des Haftpflichtrechts ist es, dort einen Schadensausgleich zu bewirken, wo es aus gesetzlich normierten Gründen (insbesondere Verschulden) einen Verantwortlichen gibt. Wirkt sich die Tat - wie in den Missbrauchsfällen - auf die psychische Integrität des Opfers aus, ist eine Körperverletzung zu attestieren. Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung sind ebenso zu ersetzen wie ein durch die seelischen Verletzungen bedingter Verdienstentgang. Die erlittenen seelischen Schmerzen sind zwar nicht in Geld aufzuwiegen. Dennoch wird das zustehende Schmerzensgeld gerade vom Opfer oftmals als maßgeblicher Beitrag zu einer Wiedergutmachung angesehen. Insgesamt ist die Ersatzpflicht des Täters Inbegriff seiner zivilrechtlichen Verantwortung.

Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Mayrhofer!

Nachdem Sie angeben,daß der sexuelle Missbrauch 1974 stattgefunden hat,sind allfällige Ansprüche verjährt.Diese Auskunft werden sie wahrscheinlich auch von der

"Klasnik-Kommission" erhalten haben.Die Verjährungsfrist beträgt 30 Jahre.

Bitte akzeptieren Sie diese Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Nikolaus Frank

Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Mayrhofer!

Wenn Ihre Frage nunmehr beantwortet sien sollte,ersuche ich die Antwort,welche Sie sich angesehen haben,zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Nikolaus Fank