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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 192
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

ICH HEISE ERNAD WOHNE IN K RNTEN MEINE FRAGE ICH HATTE EINEN

Kundenfrage

ICH HEISE ERNAD WOHNE IN KÄRNTEN:MEINE FRAGE? ICH HATTE EINEN ARBEITSUNFALL ALS LEHRLING IN EINER BAU FIRMA UND WURDE SCHWER VERLETZT HATE KEINE PRIVAT VERSICHERUNG HABE EINE BEHINDERUNG VON 25% KRIEGE EINE RENTE: JETZ WEIS ICH NICHT HÄTE ICH AUCH ANSPRUCH AUF SCHMERTZENS GELD; WEILL WIER ALS BAU ARBEITER SIND AUCH ÜBER DIE FIRMA UNFALLVERSICHERT; NUR DAS DER UNFALL IM JAHR 1998 PASIERT IST:
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr!

Grundsätzlich ist ein Schmerzengeldanspruch eine Form des Schadenersatzes. Schadenersatzansprüche sind innerhalb von 3 Jahren ab Kenntnis von Schaden und Schädiger einzuklagen, ansonsten verjährt der Anspruch, das heisst dieser kann nicht mehr erfolgreich eingeklagt werden. Das heisst ich befürchte, dass Sie einen Schmerzengeldanspruch nicht mehr erfolgreich geltend machen können.

Da die Frage einer Verjährung vom Zeitpunkt der Kenntnis von Schaden und Schädiger abhängt und die Frist ab diesem Zeitpunkt zu laufen beginnt, empfehle ich Ihnen einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens aufzusuchen, um im Detail prüfen zu lassen, ob allenfalls doch noch eine Möglichkeit gibt, eine Schmerzengeldforderung gerichtlich geltend zu machen. Es wäre dabei auch abzuklären, wofür Sie den Betrag von EUR 200.000 erhalten haben und ob mit dieser Zahlung allenfalls schon alle Ansprüche abgegolten wurden.

Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich hier nur einen kurze Einschätzung geben kann und dass diese eine Gesamtprüfung des Sachverhalts durch einen Anwalt unter Erhebung aller Sachverhaltselemente nicht ersetzen kann. Ich bitte Sie auch im Verständnis, dass eine abschließende Prüfung von Fragen einer möglichen Verjährung den Rahmen dieses Forums spreng, weil sie anhand von Unterlagen und in Kenntnis des Gesamtsachverhalts erfolgen muss.

Ich hoffe Ihnen einen Einblick gegeben zu haben und bitte Sie die Antwort zu bestätigen.

Mit freundlichen Grüßen
Isabelle Pellech