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commodorenikolaus
commodorenikolaus, Rechtsanwalt
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 607
Erfahrung:  Hauptgebiete: Scheidungsrecht, Vertragsrecht, Baurecht
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commodorenikolaus ist jetzt online.

Ich bin zu meinem Freund gezogen als ich schwanger war. Jetzt

Kundenfrage

Ich bin zu meinem Freund gezogen als ich schwanger war. Jetzt ist unser Tochter zur Welt gekommen Anfang November. Ich habe auch ein 4-jahre altes Kind mit in die Beziehung gebracht. Er hat selbst 2 Söhne (14 und 17 Jahre) aus erster Ehe, für die er Alimente bezahlen muss. Er ist mit 15. Oktober arbeitslos geworden und hat dann Ende des Monats versucht einen Herabsetzungsantrag zu stellen. Die Betreuerin am Jugendamt hat uns nicht einmal angehört, als sie Herabsetzung gehört hatte und uns sofort mitgeteilt, sie wäre für dies nicht zuständig, wir müssen uns ans Gericht wenden. Haben wir gemacht, war aber leider der falsche Tag, da dies nur an einem Dienstag möglich war. Er hat daraufhin auch die Alimente für Oktober nicht einbezahlt, weil er nicht genau wusste wieviel er überhaupt bezahlen müsse, denn es kann dann ja nicht das volle Gehalt berechnet werden. Er war letzte Woche auf dem Gericht und die Herabsetzung wurde beantragt. Er muss jetzt für die beiden Söhne 505 Euro bezahlen und für unsere Tochter 168 Euro. Er hat am 20. November die Alimente nachbezahlt für Oktober und jetzt auch die für November beglichen. Am Dienstag 22. November bekam er auch 3 Briefe vom Gericht. 1 wegen Gehaltsexekution und 2 wegen Gewährung des Vorschusses der Alimente und darüberhinaus Gerichtskosten in Höhe von 1000 Euro. Am Freitag, 18. November hat seine EX-Frau die Exekution beantragt. Wie kann es bitte sein, dass eine Exekution inerhalb von so kurzer Zeit möglich ist und dann noch ohne dass man davon Bescheid bekommt. Die Betreuerin der beiden Kinder meinte nur, es hätte einen technischen Fehler gegeben, deshalb bekam er keine Mahnung. Kann es sein, dass man nur wegen so etwas in den finanziellen Ruin getrieben wird? Wie soll man bitte bei 1400 Euro, davon entfallen 673 Euro wegen Alimente, überleben. Davon kann man nicht einmal die Fixkosten decken! Kann man denn wirklich nichtsdagegen machen? Seine Ex-Frau lebt in Saus und Braus und er weiß nicht einmal mehr wovon er das Geld für Essen und Kinder herbekommen soll! Sie selbst geht arbeiten, ihr Lebensgefährde lebt auch bei ihr und bekommt dann auch noch so viele Alimente! Das ist doch nicht fair. Ich selbst bekomme jetzt dann auch nur 490 Euro und habe auch meine Zahlungen!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Bettina !

Ihr Lebensgefährte war mit dem Unterhalt in Verzug und hat daher die Kindesmutter zu Recht Exekution beantragen können.Wenn er den Unterhaltsrückstand bezahlt hat,kann er die Einstellung der Exekution beantragen.Dann scheint die Exekution auch beim Arbeitgeber nicht mehr auf.Die von Ihnen angegebenen Exekutionskosten scheinen mir überhöht zu sein.Bitte fragen Sie diesbezüglich beim Gericht nach.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Dr.Nikolaus Frank

Experte:  commodorenikolaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich hoffe,Ihre Frage damit beantwortet zu haben und ersuche gegebenenfalls diese zu akzeptieren.Leider kann ich Ihnen keine bessere Mitteilung machen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Nikolaus Frank

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