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RASBurges
RASBurges, Rechtsanwältin
Kategorie: Österreichisches Recht
Zufriedene Kunden: 65
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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RASBurges ist jetzt online.

Ich brauche bitte dringend eine Beratung. Ich musste leider

Kundenfrage

Ich brauche bitte dringend eine Beratung. Ich musste leider die Woche einen Fall beim Jugendamt melden, da in einer bekannten Familie von uns Gewalt gegen die Kinder angewendet wird. Hab also beim Jugendamt angerufen und der Sozialarbeiteren den Fall geschildert, und mich dummerweise mit meinem Namen vorgestellt. Auch als sie mich nach meinem Wohnort fragte, hab ich ehrlich geantwortet. Am Schluss des Gesprächs wollte ich noch darum bitten, den Fall anonym zu behandeln, da ich nicht möchte, dass die Person weiß, dass ich der Melder war (um meine eigene Familie vor eventueller Rache zu schützen). Die Sozialarbeiterin hat gemeint, sie KANN das nicht anonym behandeln. Sie kann die Familie zwar darauf hinweisen, dass ich ich nicht möchte, dass mein Name genannt wird. Aber wenn sie drauf bestehen, müsse sie es ihr sagen. Weil die ein Recht haben, auf ihre Akte reinzusehen, und dort stehe mein Name drinnen. Ich hab mich dann so darüber geärgert, und hab am nächsten Tag wieder dort angerufen und nochmals darum gebeten, dass sie meinen Namen wieder austragen soll, und den Fall anonym abwickeln. Wieder die selbe Antwort. Ich hab jetzt irrsinnig Angst, was passiert. Mir wäre es echt lieber gewesen, anonym zu bleiben. Ist es nicht so, dass die Informationgeber da geschützt werden sollen? Hab ich da rechtlich gesehen keine Chance? FG
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Österreichisches Recht
Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

in der Tat kann die Familie Akteneinsicht nehmen und erfährt dadurch von dem Anzeigenerstatter. Die einzige Möglichkeit aus meiner Sicht ist, dass Sie die Anzeige zurücknehmen und mitteilen, dass Sie eine Weiterverfolgung aufgrund möglicher persönlicher Repressalien nicht wünschen.

Nur so können Sie vermeiden, dass Ihre Anzeige bei den Eltern bekannt wird.

Ich hoffe ich konnte Ihre Frage beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
RASBurges und weitere Experten für Österreichisches Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXXür ihre Antwort.

Aber hab ich denn keine Chance, die Anzeige zu lassen, aber darauf zu bestehen, dass es anonym abgewickelt wird? (auch nachträglich).

Ich habe schon öfters gehört, dass man beim Jugendamt auch was anonym melden kann, und die dem Fall trotzdem nach gehen müssen.
Kann ich denn da nicht darauf bestehen?

Schließlich hab ich es beim aller ersten Telefonat noch dazu gesagt, dass ich es anonym abwickeln möchte. Ich hab, wie gesagt, nur den Fehler gemacht, mich vorzustellen. Aber ich finde das auch fies, von der Sozialarbeiterin, dass sie das gleich her nimmt.

---

Ich wusste nicht, dass das überhaupt möglich ist, eine Anzeige beim Jugendamt zurück zu ziehen.
Müssten die dann den Akt auch wieder vernichten? Oder scheint es dann trotzdem noch auf?

Kann ich mich dann auch wirklich darauf verlassen, dass dem Fall nicht mehr nach gegangen wird?

LG
Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie sollten die Anzeige zurücknehmen. Die Akte wird zwar nicht vernichtet, jedoch wird das Verfahren eingestellt, wenn das Jugendamt nicht von sich aus weiter ermittelt.

Nach einer gewissen Zeit sollten Sie dann die Anzeige, dann aber anonym, wiederholen.

Eine Garantie, dass das Jugendamt Ihre Anzeige nicht weiterverfolgt, gibt es leider nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn die Akte nicht vernichtet wird, und ich es später anonym wiederhole, dann wird doch die Betroffene doch wieder heraus finden, dass ich es war oder nicht?

Weil dann scheint ja die vorige Anzeige trotzdem noch in ihren Akten auf, oder nicht?

Oder zeigen die dann nur immer den aktuellen Akt her?
Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie können die Folgeanzeige auch über einen Rechtsanwalt und damit anonym wiederholen. Dies vermeidet, dass zwangsläufig ein Bezug zu der ersten Anzeige hergestellt wird.

Eine andere Möglichkeit sehe ich leider nicht, um die Gefahr einer Veröffentlichung Ihres Namens zu verhindern, gleichwohl aber das Vorgehen anzuzeigen.

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