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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 25094
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hatte meine Oma eine Einblutung ins Rückenmark. Seitdem ist

Beantwortete Frage:

Im Februar hatte meine Oma eine Einblutung ins Rückenmark. Seitdem ist sie bettlägerig. Es liegt bei ihr eine leichte Herzinsuffizienz vor und zudem hatte sie vor 10 Jahren eine Lungenembolie, weshalb sie bis Februar diesen Jahres Macumarpatientin war. Ihr Hausarzt kommt einmal die Woche vorbei.
Nichtsdestotrotz, klagt sie in letzter Zeit des öfteren darüber, dass sie schlecht Luft bekommt. Zusätzlich hat sie kalten Schweiß auf der Stirn. Nach einer Weile verschwinden diese Symptome wieder. Mehrere 24h-EKGs sowie Blutwerte waren unauffällig gewesen. Allmählich sind wir ratlos. Wir wissen nicht, was die Ursache der beschriebenen Symptome (kalter Schweiß, Atemnot) ist. Auch ihr Arzt kann uns nicht helfen. Daher die Frage: Woher können die Symptome kommen? Liegt das an der Herzinsuffizienz?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag,

Hier ist dringend eine Lungenembolie auszuschließen. Dafür sollte ein Röntgenbild und wahrscheinlich später noch ein Spiral CT des Thorax vom Hausarzt veranlasst werden.

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Monat.

Natürlich kann auch die Luftnot auch durch die Herzinsuffizienz bedingt sein, aber die Embolie muss dringend ausgeschlossen werden. Wurde ein Herzecho gemacht oder der Wert NT pro BNP bestimmt?

Selbstverständlich ist dies nur eine erste kurze Antwort. Rückfragen beantworte ich gern.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Wert NT pro BNP lag bei 170 am 06.10.2017.
Anbei finden Sie zudem die Auswertung des letzten Blutbildes vom 06.10.2017.Den Verdacht, dass die Symptome auf eine Embolie hindeuten könnten, hatten wir auch schon. Zumal Oma auch schon vor ihrer letzten Lungenembolie vor 10 Jahren über Luftnot geklagt hatte und vom Hausarzt nicht erkannt war.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Soeben hatten wir auch nochmal mit dem Hausarzt telefoniert, dass wir gerne eine Lungenembolie ausschließen lassen möchten. Er ist der Meinung, dass man bei einer Embolie im EGK eine Veränderung hätte feststellen müssen und das man sowieso nur im Falle einer Embolie mit Clexane (Clexane 40mg, 1x täglich), welches sie moment schon bekommt, weiter therapiert. Er geht von einer Störung des Gehirns aus.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Monat.

Die Blutwerte deuten nicht auf eine massive Herzinsuffizienz hin. Bitte entschuldigen Sie, ich schreibe später mehr, bin derzeit intensiv in der Praxis eingespannt

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Monat.

So, danke für die Geduld.

Clexane 40 1x tgl. wäre ausreichend für eine Dame, die 40 kg wiegt. Ist Ihre Oma schwerer, ist das unterdosiert, insofern ist eine Embolie nicht ausgeschlossen,. das Röntgenbild der Lunge würde auch andere Veränderungen zeigen, von Tuberkulose über Tumore (hoffentlich nicht) oder eine verschleppte Lungenentzündung, die man nicht immer merkt oder bei der Untersuchung hört. Darum sollte das unbedingt gemacht werden.

Es ist natürlich schwer, wenn der Hausarzt nicht mitzieht. Es gibt klassische Lungenemboliezeichen im EKG, die aber eben nicht auftreten (sonst hätte er sie damals ja auch nicht übersehen).

Vielleicht überweist er wenigstens für ein Röntgenbild.

Natürlich kann diese Problematik auch psychisch bedingt sein. Gibt es dafür Anhaltspunkte?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wir gehen davon aus, dass Oma 60kg (auf keinen Fall unter 60kg) wiegt. Können wir die Dosierung erhöhen und wie müsste die Indikation erfolgen?
Wir möchten Oma nun auf jedenfall ambulant im Krankenhaus röntgen lassen und ein CT machen lassen.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Monat.

Dann lassen Sie sie doch einfach vom kassenärztlichen Notfalldienst am Wochenende ansehen, wenn sie wieder Luftnot hat und dann einweisen.

Sie brauchen 60 mg Spritzen, das können Sie nicht selber ändern

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für Ihre Hilfe!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr gern geschehen! Ihrer Großmutter wünsche ich das Allerbeste und danke für eine freundliche Bewertung meiner Hilfe.

Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.