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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 25290
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, im Oktober diesen Jahres wurde bei mir eine Darmspiegelung

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
im Oktober diesen Jahres wurde bei mir eine Darmspiegelung gemacht. Es wurde nichts festgestellt, laut Befund alles gut. Es wurden auch Proben entnommen und in der Histologie wurde auch nichts festgestellt.
Nun hatte ich dieses Wochenende etwas Bauch- und Rückenschmerzen (wie wenn ich meine Regel bekomme). War im Krankenhaus, wo der Arzt ein Ultraschall gemacht hat und meinte, ich hätte etwas Flüssigkeit im (Dünn?)Darm und die Wände seien etwas verdickt. Er meinte aber auch, dieser Ultraschall-Befund sei sicher kein Anzeichen für etwas Schlimmes oder Bösartiges (weil ich ihn direkt danach gefragt habe, weil ich im Moment immer so was schlimmes direkt vermute).
Habe dann auch dem Arzt (Gastroenterologe), bei dem ich die Spiegelung gemacht habe erzählt, dass der Arzt im Krankenhaus etwas von verdickten Wänden gesagt hat, dieser meinte aber wörtlich "Lassen Sie sich nichts ins Bockshorn jagen", weil ja alles okay war bei der Untersuchung im Oktober. Das mit der Flüssigkeit hatte ich aber vergessen zu sagen.
Was ist Ihre Meinung dazu? Halten Sie es für nötig, dass ich mich nochmal zum Arzt gehe und mich untersuchen lasse? Ich habe keine Schmerzen mehr, mir geht es soweit sehr gut. Bin nur schon wieder so verunsichert (wie im Moment bei allen möglichen Sachen, die meine Gesundheit betreffen)..., was ich nun machen soll, denn bei der Spiegelung im Oktober war ja alles okay.
Vielen Dank ***** ***** Meinung!
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,Waren Sie in der Notfallpraxis? War das ein junger Arzt dort? Wissen Sie, was für ein Facharzt das war?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Guten Tag,

ja, war die Notfallaufnahme im Krankenhaus und ein sehr junger Arzt, Ende 20 würde ich sagen (sah jedenfalls so aus). Meines Wissens nach Chirurg, da bin ich mir aber nicht ganz sicher.

Viele Grüße

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wunderbar, danke. Den Darm kann man im Ultraschall nicht besonders gut beurteilen, dafür eignet sich Ultraschall nämlich gar nicht. Und wenn man das dennoch möchte, muss man schon sehr viel Erfahrung mitbringen! Darum habe ich den Verdacht, dass der junge Kollege sich verguckt und obendrein übertrieben hat. In den Dünndarm gehört Flüssigkeit, und zu sehen, ob eine Wand verdickt ist oder nicht, traue ich mir nach 30 Jahren immer noch nicht perfekt zu! Der Gastroenterologe, ja Spezialist für den Darm (und auch einer, der weiß, wie schwer die Beurteilung des Darmes im Ultraschall war), hat mit Sicherheit dasselbe gedacht. Sonst hätte er dies nicht gesagt.Also: Da es Ihnen gut geht, sehe ich überhaupt keinen Handlungsbedarf! Unerfahrene Kollegen stellen oft im Ultraschall die absurdesten Verdachtsdiagnosen, man braucht viel Erfahrung, um hier gute Befunde zu erstellen; ganz besonders, was den Darm betrifft. Ich würde das abhaken und vergessen.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie haben eine Antwort gelesen, meine schnelle Hilfe aber noch nicht mit einer freundlichen Bewertung honoriert, Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann fragen Sie gern!
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für die Antwort, das beruhigt mich ja schon mal.

Wäre es denn nicht auch so, dass man irgendwelche Veränderungen oder Verdickungen bei der Spiegelung im Oktober hätte feststellen müssen, wenn dort welche wären? Bzw. wie schnell kann sich das etwas entwickeln? (ich bin selbst auch erst 29 Jahre).

Und würde eine Verdickung theoretisch denn auch immer etwas Schlimmes bedeuten, wie Krebs? Der Arzt im KH meinte ja zwar selbst, dass er da keine Anzeichen für etwas in der Richtung sieht, aber ich bin da einfach trotzdem so unsicher. Will aber auch nicht ständig zum Arzt rennen, denn wie gesagt, es geht mir so ja auch gut...

Ich hoffe, Sie können mir da noch einmal weiterhelfen!

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Natürlich hätte man Ernstes schon im Oktober gesehen, und so schnell entwickelt sich wirklich keine Krebserkrankung. Außerdem ist eine Verdickung Zeichen einer Entzündung (die IMMER weh tut), aber nicht für Krebs.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Okay, vielen Dank ***** ***** Zum Schluss noch eine allerletzte Frage: Kann ich dann daraus schließen, dass sich der Arzt im KH wohl tatsächlich verguckt haben muss bzgl. dieser angeblichen Verdickung, weil ich ja keine Bauch- und Rückenschmerzen mehr habe (waren am Sonntag auch schon weg) und daher ja auch keine Entzündung da sein kann?

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Genau. Das können Sie daraus schließen. Eine Entzündung ohne Schmerzen gibt es nicht, und eine Verdickung wäre höchstens eine Entzündung. Ich hatte darum sofort nach Alter (=Erfahrung) des Untersuchers gefragt, weil ich seinen Befund von vorneherein angezweifelt habe. Vergessen Sie diesen Ultraschall!
Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.