So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Gehring.
Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 25288
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Innere und Allgemeinmedizin hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich grüße Sie, Nehme seit ca. 2 Jahren Beloc 47.5 mg Wurde eingestellt auf 3 x 1/2 Tab

Kundenfrage

Ich grüße Sie,
Nehme seit ca. 2 Jahren Beloc 47.5 mg
Wurde eingestellt auf 3 x 1/2 Tablette.
In diesem Jahr hatte ich mehrmals, trotz allem, einen Puls von 170. Daraufhin wurde mir verordnet morgens eine ganze, mittags eine halbe und abends 1 ganze Tablette. Zur Sicherheit noch 2 x Eliquis. Das Taubheitsgefühl besonders den Beinen und neuerdings Kopf plus Schwindel wurde ganz schlimm. Desweiteren treten kurz nach dem Schlaf Panikattacken auf, die ich mit Atosil versuche in den Griff zu bekommen.
Neurologin und meine Hausärztin versuchen nun mittels Blutuntersuchung, dessen Ergebnis ich heute erwarte, herauszufinden, ob es sich um Borrelose handelt, was ich nicht glaube, da ich mich kaum in der Natur aufhalte. Ich bin total verzweifelt. Ich führe das Ganze auf Beloc zurück, aber erhalte keine Antwort.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Borreliose wäre nun der unwahrscheinlichste Grund für diesen Puls! Beloc verlangsamt ihn eher, das kann es auch nicht sein, aber evtl. reicht es nicht aus.
Besteht bei Ihnen Vorhofflimmern? Also auch ein unregelmäßiger Puls? Waren Sie mal beim Kardiologen?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich war bei einem Kardiologen , die Umstellung angeordnet und bat mich zusätzlich zum Neurologen zu gehen. Dieser wartet ebenso wie meine Hausärztin auf Blutuntersuchung, die wohl heute oder morgen das sein wird. Die Beurteilung bisher lautet Elektrophysiologisch passend zur Klinik Nw einer PNP. Sie bat um Bestimmung folgender Laborwerte: Vitamin B 12, Folsäure, <leber-Nieren-SD Werte. Eiweißelektrophorese Borrelienkörper HbA1C, ferner Vitaminspiegel DNLG-Befunde: keine Auffälligkeiten.Keine kognitiven-mnestischen Defizite, Kreine Koordinations-Werkzeugstörungen. Hirnerven o.B. Kein Tresor, kein Rigor, niedriges Reflexniveau der unteren Extremität ohne eindeutige Seitendifferenz,
Hypästhesie azf em Fußrücken beidseits. Vibration bimalleolär reduziert auf 3/8.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke, ***** ***** die neurologischen Befunde. Diese lassen auf eine Nervenschädigung der Beine (Polyneuropathie) schließen, die nichts mit Ihrem schnellen Herzschlag zu tun hat, aber das Taubheitsgefühl der Beine erklärt. Den Grund dafür will man nun herausfinden.
Ihr Kardiologe wird Sie nochmal sehen müssen. Wenn Beloc nicht ausreicht, den Puls im Griff zu behalten, wird man evtl. ein "bremsendes" Medikament wie Amiodaron oder Digimerck dazu geben müssen. Wichtig wäre es, ein 24- Stunden- EKG zu machen, um zu sehen, was genau während dieser schnellen Pulsphasen passiert. Das kann hoffentlich auch Ihre Hausärztin. Wichtig ist, "panische" Zeiten während der Messung zu notieren, damit man weiß, ob der schnelle Herzschlag dann durch die Unruhe bedingt ist.
Atosil ist kein gutes Mittel gegen Panikattacken und fördert neurologische Schäden. Haben Sie nur hin und wieder Panik, wäre Tavor die bessere Medikation. Tauchen die Attacken regelmäßig auf, wäre eine Einstellung mit Venlafaxin oder Escitalopram sinnvoll, die Nerven- oder Hausarzt macht.
Für Verzweiflung gibt es keinen Grund! Ihr Befinden wird sich bei richtiger Therapie deutlich bessern!
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke!Ich vergaß zu erwähnen, daß bei verschiedenen Besuchen beim Kardiologen und Notaufnahme des Krankenhauses diagnoziert wurde Herzrhythmus Störungen zu haben oder aber auch ausgeprägte orthostatische Kreislaufdisregulation.
Ein Langzeit-EKG bestätigte diesen Befund.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich dachte mir das, Sie haben gewiss Vorhofflimmern. Nur das darf eben nicht so einen schnellen Puls machen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Was soll ich machen ?????
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wie ich schrieb: Ein erneutes 24- Stunden EKG, Vereinbarung eines Termins beim Kardiologen mit der Frage, ob eine der genannten "bremsenden" Substanzen nötig sind. Umstellung von Atosil auf Tavor. Bis dahin Beibehaltung der Beloc- Medikation, die bremst, also wirklich nötig ist.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
DANKE !!!!!!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr gern geschehen. Ich freue mich, wenn Sie eine freundliche Bewertung für meine Hilfe anklicken, und wünsche Ihnen das Allerbeste!
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich habe die Bewertung bereits abgegeben. Ich weiß ich laufe Amok, letztendlich muß man selbst auf seinen Körper hören und kann dann mit dem Rat eines Facharztes die Lösung zu finden. Leider wird heute nur nach einem Chema gearbeitet. Im Übrigen, es wurde mir sehr von Tavor abgeraten, da es absolut abhängig macht. Im Moment ist die Rede v on Opripramol. aber ich zögere sehr und versuche es selbst zu bewältigen. Im Notfall greife ich dann allerdings zu Atosil, was in meiner Stadt als Allheilmittel verschrieben wird.
Ich schätze, ich werde morgen den gesamten Blutuntersuchungsbericht erhalten Bin neugierig, da in der Vergangenheit stets gesagt wurde, Frau ... sie sind ok.Alle Gute für Sie und Danke fürs Zuhören.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Die Bewertung ist leider noch nicht angekommen, darum schreiben Sie bitte, wie viele Sterne Sie anklicken wollten, oder versuchen es einfach nochmal. Das wäre lieb, weil ich sonst nichts von Ihrem angezahlten Honorar erhalte.Tavor hat dann Suchtpotenz, wenn man es mehr als einmal pro Woche nimmt. Das würde ich auch nicht tun. Gegen echte Panikattacken ist aber z. B. Escitalopram wirksamer als Opipramol. Atosil ist einfach sehr "altmodisch" und nebenwirkungsreich:http://www.onmeda.de/Medikament/Atosil+Tropfen--nebenwirkungen+wechselwirkungen.html. Es sollte also, wenn Sie dabei bleiben, die absolute Ausnahme sein.Noch einmal alles Gute und danke für Ihre guten Wünsche!
Dr. Gehring und weitere Experten für Innere und Allgemeinmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke für Ihre Nachricht. Habe nochmals bewertet (5 Sterne) und hoffe es ist ordnungsgemäß angekommen. Wenn nicht, bitte melden.Was Ihren Vorschlag bezüglich "Atosil" bzw. Nachfolger angeht, welcher Arzt hört auf den Patienten ??? Ich habe genügend Erfahrung als mein Mann an MDS erkrankte. Man schlug mir vor in das Krankenhaus zu gehen von wo die Vorschläge kamen. Aber ich denke auch Sie kennen die Problematik. Nichtsdestotrotz DANKE!Einen wunderschönen guten Abend und für die Festtage die besten Wünsche!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Jetzt ist es angekommen, vielen Dank!Ja, ich kenne die Problematik... Ich wünsche Ihnen, dass Sie doch häufig ein offenes Ohr bekommen, und auch Ihnen alles Gute für de Festtage!