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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 25276
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Unverträglichkeit / Allergie bei Penicillin

Kundenfrage

Guten Tag Frau Dr. Höllering, entschuldigen Sie bitte, dass ich nochmals nachfrage. Nach dem Absetzen des Penicillin am Dienstag und unter Fenistil bis Samstag ging es mir ab Freitag besser. Am Donnerstag bin ich noch mit Herzrasen aufgewacht, war dann zum Blutdruck messen, dieser war okay... Puls naja bei 93, gibt Tragischeres... trotzdem ungewöhnlich für mich und v.a. ich bin ganz langsam zur Praxis gegangen, hatte nach dem Aufstehen langsam gemacht. Gestern Abend hatte ich wieder leichtes Herzrasen... ich denke auch eher unangenehm als schlimm.. konnte aber im Sitzen dann mehr schlecht als recht schlafen. Heute in der Ausbildung, 6 Teilnehmer starke entspannte Klasse, entspannter eher langweiliger VWL-Unterricht, kein Druck, kein Stress, keine angstauslösende Situation, hatte ich dann wieder plötzlich einen erhöhten Herzschlag, konnte Puls ja schlecht messen und wieder dieser Druckgefühl und warmes Brennen im Brustkorb. Ich kenne die nicht von mir! Hab dann in einer kardiologischen Praxis angerufen und alles wirklich kurz gefasst benannt. Erste Frage: Welche Krankenkasse? Und ob es so akut sei. Ich sagte, dass es um das geschilderte ging, ich aber Psychosomatik nicht ausschließe. Bin dann ganz ruhig nach dem Unterricht dorthin. Praxis war trotz angekündigter Wartezeit leer :..??? Bin dran gekommen... die junge Kardiologin, mein Alter, meinte das mit der Penicillin-Allergie kann gar nicht, sein.... diffuse Symptomatik..und unter Penicillin hätte man dann nur eine kardiale Sofortsymptomatik. Ich hab ihr gesagt, dass ich von Anfang an Herzrasen bekam , leicht, es zunächst nur als unangenehm war genommen hab und das Penicillin weiter eingenommen habe. Ich wieß sie daraufhin, dass mir aus der Kinderarztpraxis sowohl solch Penicillin-Nebenwirkungen bekannt sind, ich aber einen psychosomatische Aspekt, nicht ausschließe, ich aber auch Clozapin und Escitalopram bis Dezember 2014 eingenommen habe. Clozapin zur ihrer Info deshalb, da ich 2009 auf Taxilan mit einem Schlund-Zungenkrampf reagiert hatte, es folgten das unkontrollierte Beinzucken, längere Akineton-Einnahme...und Erhöhung des Prolaktinspiegels mit nicht hinzunehmenden Milchfluss, was meine Ärztin auch so sah. Dann Wechsel auf Risperidon da hatte ich unter 0,5mg (niedrigste Dosis) immer noch Milchfluß und weiterhin den hohen Prolaktinspiegel. Deshalb entschieden wir uns bei meiner Zweiterkrankung für Seroquel pro long also retard... ich reagierte mit Kreislaufproblemen und bin ab und an aus den Latschen gekippt... blutdruckabfall unter 95 /... mehr weiß ich nicht mehr ....Unter Clozapin ging es mir unter ständiger Überwachung der Blutwerte gut und es war für die notwendigen 3 Jahre die richtige Entscheidung... Escitalopram bekam ich, wegen meiner depresiiven Symptomatik, auch das hab ich gut vertragen... es erfolgten auch immer EKG-Kontrollen... bis auf das letzte Jahr, da hatte ich mit der Krebserkrankung meiner Mutter und ihrem Tod viel um die Ohren. Ich habe da bei den Medis auch nie etwas hinterfragt oder war überbesorgt. Ich bin wirklich nicht wegen jedem Zipperlein beim Arzt oder steigere mich in etwas rein. Es gibt nunmal die Kardiotoxizität bei Clozapin und auch Esciatolpram ist v.a. bei Langzeitbehandlung für Veränderung im EKG bekannt. Hab mir auch nie Sorgen gemacht weil es eben keinen Anhalt gab. Aber was jetzt los war kenne ich nicht, es ist primär unangenhem.. nachts nervt es... Die Ärztin hat mich heute so von oben herab behandelt, das mit der Allergie kann nicht sein, und wenn es mich denn beruhigen würde, dann würde sie noch ein EKG machen mal drauf schauen und naja vielleicht nehmen wir noch Blut ab wegen Schilddrüse. Ist ja an sich die richtige Herangehensweise. Ich bin dann aber gegangen, weil ich mich aber auch nicht so abschätzig behandeln lassen muss, sobald ich eben auch die psychiatrische Erkrankung und Mediaktion benenne.

Ich weiß es sind nicht alle Ärzte so...

Meine Frage nochmal ganz sachlich ist die Unverträglichkeit / Allergie bei Penicillin bei den abgelaufenden Symptomen möglich: - Donnerstag bis Montag leichtes Herzrasen beginnend mit Penicillin - Montag Abend7 NAcht: 22 Uhr penicillin- Herzrasen, Übelkeit, 2mal erbrochen... dann schwarz vor auchen ,... dann zu 1:30 in die Klinik - Dienstag ernaut Penicillin, leichte Juckende Urtikaria (kann auch vom Infekt kommen) aber dann abend eben Pusteln und wieder herzrasen... - unter Fenistil Besserung - Donnerstag noch mit Herzrasen aufgewacht, sehr unangenehm... beim Arzt dann in Ruhe nur noch 93er Puls.. ...

Sicher kann man bei V.a. eien Unveträglichkeit idese noch allergologisch später testen lassen. Ich weiß auch, dass die Allergie sehr oft vorschnell diagnostiziert wird und somit auf weniger gut wirksame ABs dann umgeschwenkt wird.

Ich war während meiner Ausbildung eine 1er Schülerin und hab in der Kinderarztpraxis viel gesehen und gelernt, und da gab es sehr wohl auch Unverträglichkeiten mit wiederkehrend hohen Puls...

Alles in einem kein kardiovaskulärer Notfall, aber über eine Penicillin-Unverträglichkeit sollte man Bescheid wissen, da man auch im weiteren Verlauf bzw.bei späterer Einnahme sehr wohl schockig werden kann.

Sehe ich das jetzt falsch oder hab ich etwas Falsches gelernt? Vielleicht war die Kardiologin auch angesäuert weil ich ihr wiedersprochen habe und naja das alte Lied, Menschen in psychiatrischer Behandlung werden leider anderen Ärzten als Psychiatern nicht ernstgenommen. Ich bin grad sehr enttäuscht.

Habe Donnerstag mal wieder mein rgeelmäßiges Gespräche beim Psychiater... ich bilde mir definitiv nichts ein...

und die Dame hätte auch wissen müssen, dass solch Kreislaufbeschwerden auch ohne Penicillin auch bei einer Tonsillitis auftreten können... Ist bei Kids nicht anders.

Hab ich denn da nur Mist gelernt....

sorry ist lang geworden... aber ich weiß grad nicht weiter... ich beobachte das Ganze... hab jetzt aber keine Lust zu noch einem Arzt zu gehen...

vielleicht gibt sich das alles... Schildrüse kann ich auch über meinen Psycho-Doc abklären lassen

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Zunächst einmal halte ich eine Penicillin- Allergie nicht wegen des Herzrasens, sondern wegen der Kombination schneller Puls und Urtikaria, ansprechend auf Fenistil, für absolut wahrscheinlich. Es gibt Sofortallergien und Spätallergien bei Penicillin, und natürlich ist eine Sofortallergie auch mit Urtikaria möglich. Sie können sich bei Gelegenheit ja bei einem Allergologen testen lassen, denn Sie haben Recht, dass die 2. Allergiephase dann wirklich gefährlich werden kann.
Oft ist man in der Hausarztpraxis für die Basisdiagnostik besser als beim Kardiologen aufgehoben, weil die Fachkollegen sich für die schweren, komplizierten "Fälle" berufen fühlen (ist ja auch sinnvoll). Langzeit- EKG und TSH- test kann, wenn Sie sich weiter seltsam fühlen, eben auch der Hausarzt machen.
Die genannten Antidepressiva machen eine QT- zeit- Verlängerung, wenn man Pech hat, aber kein Herzrasen.
Ich würde die weitere Diagnostik mit dem Hausarzt besprechen und mich zum Allergologen überweisen lassen (man sollte beim Facharzt immer eine Überweisung haben! Dann weiß der, dass es sich um Dinge handelt, die der Hausarzt nicht erledigen kann, und man wird ernster genommen).
Allrs Gute!
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag,
Gern habe ich mich Ihres Problems angenommen und Ihnen geantwortet. Sie haben meine Antwort gelesen. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann stellen Sie sie mir bitte, denn natürlich schreibe ich auch gern mehr dazu. Falls nicht, wäre es nett, wenn Sie meinen Rat mit einer freundlichen Bewertung danken würden, denn nur dann erhalte ich eine anteilige Vergütung aus Ihrem Gutscheinguthaben für meine Hilfe. Ihnen entstehen dadurch keine weiteren Kosten.
Herzlichen Dank und alles Gute!