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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 24394
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, Schmerztherapie,Sexualmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, ich bin eine Patientin mit lebensbedrohenden Herzrhytmusstörung

Kundenfrage

Hallo, ich bin eine Patientin mit lebensbedrohenden Herzrhytmusstörungen und trage deshalb seit 2003 einen implantierten Defi. Die behandelnden Ärzte wissen nicht 100% woher diese kommen. Habe schon einige Herzkathederuntersuchungen hinter mir, aber mit keinem aussagekräftigen Befund. Seit Oktober 2010, nachdem mir der Defi 9 Stromschläge verpasst hat, sind die Ärzte der Meinung ich hätte eine Erkrankung, die sich "Gittelman Syndrom" nennt. Also das der Körper bestimmte Stoffe, wie z.B. Kalium und Magnesium, ohne es im Körper zu verbrauchen, in hohen Mengen wieder ausscheidet und ich deshalb so Probleme mit dem Herz habe. Nehme seit dem große Mengen an Kalium und Magnesium zu mir. Und trotzdem habe ich weiterhin desöffteren Herzrhytmusstörungen, welche oftmals vor Beginn oder während meiner Periode auftreten. Kann es da einen Zusammenhang geben? Und gibt es andere Möglichkeiten dieses Gittelman Syndrom zu behandeln?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe
Manuela 37 Jahre
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag!

Beim Gitelman- Syndrom handelt es sich um eine Erbkrankheit, die man ganz gut daran erkennen kann, dass der Gehalt an Kalium und Magnesium im Blut zu niedrig ist. Den Spiegel müsste man auch bei Ihnen regelmäßig bestimmen, um die Menge an Kalium und Magnesium zu bestimmen, die Sie zusätzlich einnehmen müssten. Ist der Spiegel normal, muss man davon ausgehen, dass die Rhythmusstörungen nicht davon kommen. Ist er immer noch zu niedrig, lohnt sich ein Therapieversuch mit Amilorid; das ist eine "Wassertablette" die Kalium im Körper zurückhält, aber nur dann gegeben werden kann, wenn der Blutdruck nicht zu niedrig ist.

da der Herzschlag von vielen Dingen abhängig ist, u. a. auch von den körpereigenen Hormonen, ist ein Zusammenhang mit der Periode durchaus denkbar. Vielleicht ist Ihr Frauenarzt damit einverstanden, z. B. die Pille ein halbes Jahr durchzunehmen, damit Sie nicht so oft sinkende Hormonspiegel haben, oder eine Dreimonatsspritze zu geben.

Leider kann man das Gitelman- Syndrom nicht heilen, nur die Symptome lindern. Ich weiß, dass solche Defi- Stromschläge recht unangenehm sind, und hoffe sehr, dass sie mit einem hoch normalen Kalium- und Magnesiumspiegel weitmöglichst vermieden werden können!

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