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Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 114
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Bluthochdruck, Herzrasen, Schluckbeschwerden etc., woher

Kundenfrage

Hallo, da ich momentan keine Zeit habe mich beim Arzt durchchecken zu lassen, frage ich mal hier, was alles in Frage käme. Klar kann es einen Arztbesuch nicht ersetzen ;-) Folgene Gegebenheiten, ich habe Zystennieren und damit verbundenen sehr hohen Blutdruck. Gut mit Medis eingestellt bin ich. Wegen Alter, ich bin 24 Jahre. Der Bluthochdruck wurde erst mitte 2009 entdeckt. Vorher hatte ich keine Probleme, weil der Körper dran gewöhnt war, die Erhöhung kam ja schleichend. Soweit so gut, das ganze trat zum ersten mal letztes Jahr im Juli auf. Ich war in Tschechien zum Motorrad fahren auf der Rennstrecke. (also körperliche Anstrengung, war schon öfters auf Rennstrecken unterwegs, da gabs nie solche Probleme) Es war sehr heiß, man ist den ganzen Tag gefahren, hat versucht viel zu trinken und zu essen, die meiste Zeit im Schatten und vor einer Klimaanlage verbracht. Bis zum Abend ging es mir super. Als Abendessen gab es eine Pizza. Danach ging es mir richtig schlecht. Mir wurde schwindelig. Anschließend bekam ich ein ganz komisches Gefühl im Bauch, richtiges Unwohlsein, schwierig zu beschreiben, das fängt im unteren Bauch an und kroch hoch. Hinzu kamen Schluckbeschwerden. Als ob ich einen Kloß im Hals hätte und das wenn ich was trinken wollte, der Schluckreflex nicht so wollte wie ich. Ich bekam dazu Herzrasen und Schüttelfrost. Anschließend bekam ich das erste mal richtige Panik ich würde keine Luft bekommen, also hieß es ruhig und tief atmen. Da es aber nach gut einer Stunde nicht besser wurde, sind wir ins Krankenhaus gefahren. Im Hals konnte nichts gefunden werden, was die Schluckbeschwerden erklärt hätte. Das Kribbeln als ob alles einschlafen würde, kam daher, dass ich durch das tiefe atmen zuviel Sauerstoff im Blut hatte. Soweit so gut. Alles wurde auf Einbildung und Panikattack bzw. Hyperventilieren zusammen mit Kreislaufkollaps wegen Anstrengung geschoben. Bluthochdruck hatte ich wieder recht hohen, trotz der Tabletten. Die Schluckbeschwerden wollten die mit dem Bluthochdruck erklären. Kann ich mir aber nicht so vorstellen, da ich das vorher nie hatte. Vor den Tabletten hatte ich auch einen sehr sehr hohen Blutdruck, z.B. 180 zu 120. Und da gings mir nie derart schlecht. Angeblich haben sie mir im Krankenhaus laut Bericht die gleichen Tabletten gegeben wie ich sie nehme, gab aber keine Verbesserung. Erst als ich wieder zuhause war und noch eine halbe von meinen nahm, wurde es innerhalb einer Stunde besser. Habe mich dann beim Arzt neu einstellen lassen (von halber Tablette pro Tag auf eine ganze). Einige Monate danach ist das ganze erneut aufgetreten. Jedoch ohne vorher körperliche Anstrengungen gehabt zu haben. Zuerst dieses komische Gefühl im Bauch, dann Herzrasen und anschließend Schluckbeschwerden. Durchfall gab es an diesem Abend auch. (Trat vorwiegend immer Abends auf). Am nächsten Morgen war alles wieder gut. Wieder etwas später, man war im Kino, fing es wieder so an. Irgendwann über Nacht beruhigte sich das wieder. Dann hatte ich das eine lange Zeit nicht mehr und jetzt trat es wieder abends letztes we auf. Keine Anstrengung gehabt, man saß abends gemütlich zusammen. Wieder zuerst das Gefühl, dann Schüttelfrost und Schluckbeschwerden. Da ich aber wusste dass es irgendwann wieder weggeht, hatte ich keine Panik. Bin dann irgendwann schlafen gegangen und es war wieder alles in Ordnung. Was halten Sie davon? Auf was könnte ich mich beim Doc bei Gelegenheit mal prüfen lassen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  MustermannX1 hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag, gerne beantworte ich Ihre Frage, kann hier allerdings nur allgemein beraten, keine Diagnose stellen oder Therapie einleiten.

Die Symptome, die Sie schildern, lassen mich an ein Phäochromozytom denken, ein gutartiger Tumor der Nebenniere, welcher Adrenalin und Noradrenalin ausschüttet. Dies kann dauerhaft oder anfallsartig zu Bluthochdruck, Herzrasen, Kopfschmerzen, Bauchbeschwerden, Zittern, Unruhe etc führen. Diese Anfälle können gefährlich sein, da sie zu Herzinfarkten, Hirnblutungen oder Einrissen der Hauptschlagader führen können. Vielleicht sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, daß er Sie zu einem Endokrinologen (Facharzt für hormonelle Störungen) schickt.

Auch Schilddrüsenüberfunktionen können ähnliche Probleme verursachen, aber offensichtlich ist ja die Schilddrüse schon untersucht worden.

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