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Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 2012
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54 j hriger mann, raucher gewesen, befund lungenkrebs mit metastasen

Kundenfrage

54 jähriger mann, raucher gewesen, befund lungenkrebs mit metastasen in leber und auch die milz ist betroffen. nicht operabel, so die ärzte des bürgerhospitals in ffm. kann man mit seine krankenakte und den gesamten befunden in heidelberg vor ort eine zweite meinung einholen? wie verläuft es wenn wir ihn dort behandeln lassen möchten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie können sich selbstverständlich eine zweite Meinung holen, die Frage ist nur, mit welcher Zielsetzung.

Wenn die Leber punktiert worden ist, dann gibt es einen histologischen (feingeweblichen) Befund. Wenn der Zweifel daran lässt, dass es sich um Lebermetastasen handelt, dann macht es Sinn weiter zu fragen. Ich fürchte allerdings, dass der Befund eindeutig sein wird. Wie es sich tatsächlich verhält, müsste der Hausarzt Ihnen verbindlich sagen können, denn er bekommt den Befund vom Krankenhaus und da sollte alles genau drin stehen.

Ähnliches gilt auch für den Befund an der Lunge und an der Milz. Ich weiß nicht, mit welchem Verfahren die Diagnosen gestellt wurden. Wenn es Bilder sind, kann man noch mit einer winzig kleinen Resthoffnung einen anderen Arzt fragen, ob es eine andere Deutungsmöglichkeit für den Befund gibt. Wenn auch hier Punktionsergebnisse vorliegen, dürfte bereits diagnostische Sicherheit vorliegen. Lassen Sie sich auch hierzu die Befunde vom Hausarzt geben und erklären.

An sich haben Sie durch den Hausarzt schon eine zweite Meinung, was die Diagnose und die Prognose betrifft.

Sie möchten aber, wenn ich Sie richtig verstanden habe, gerne noch eine Meinung aus der Uni einholen und das verstehe ich durchaus. Dazu müssten Sie die kompletten Unterlagen mitnehmen und sich in der Klinik Ihrer Wahl einen Termin beim Lungenspezialist und /oder Gastorenterologen (Spezialist für Magen und Bauchraum, also auch Leber und Milz) geben lassen.

Wo Sie den Patienten behandeln lassen, liegt bei Ihnen. Es macht also aus versicherungstechnischer Sicht keinen Unterschied, wenn Sie nach Heidelberg gehen. Beantwortet das Ihre letzte Frage?

Dr. Schaaf


p.s. Alles beantwortet?
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Diese Beratung ersetzt nicht das persönliche Gespräch mit dem Arzt!