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Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Zufriedene Kunden: 1990
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Guten Tag, ich nehme schon ca. 5 Jahre das Mittel Codicaps

Kundenfrage

Guten Tag,
ich nehme schon ca. 5 Jahre das Mittel "Codicaps mono". Ein Bekannter gab mir diesen Tip, diese mal verschreiben lassen, weg. Schlaflosigkeit. War gut zum Schlafen, aber ich hatte nicht diese "tollen" Gefühle etc. Daraufhin hatte ich dieses Mittel schon fast vergessen, bis ich gelesen hab wie euphorisierend usw. es wirken soll..Holte dieses nochmal, und siehe da es war so ein gutes Gefühl in mir. So gut u. wohl habe ich mich noch nie gefühlt. Denn zu dieser Zeit ging es mir auch richtig mies, da mein Freund sich von mir getrennt hatte. Erst waren es 3 Stk. Dann verteilte ich diese über den Tag, immer dann wenn ich nicht mehr nachdenken wollte........Inzwischen habe ich über 30!!!!! Ärzte, die mir das verschreiben. Auch findet man dann schnell herraus welche Apotheken, falls es ein Privatrezept war, das Rezept nochmal herausgaben oder solche die es nicht abstempelten.
Inzw. nehm ich so gut wie jeden Tag, minimum 12Stk bis 20!! Und wenn ich "eine Ärzte-Rundfahrt", so nenne ich es und bis zu 2-3Pck, N2, bekomme, hab ich keine Ruhe bis ca 40! alle sind. Das kommt aber nicht so oft vor.
Inzwischen geht natürlich alles den Bach hinunter. Ich habe 2 Kinder von fast 5J. und 15J. und ich schäme mich so dermaßen, dass das Geld schon vor dem halben Monat längst alle ist. Manchmal wirds dann auch mit einkaufen gehn, um Lebensmittel zu kaufen richtig knapp. Aber nur selten. Denn das wäre wirklich das allerletzte. Es fehlt den beiden auch an nichts, wie z.B. schöne Kleidung, Markenspielzeug für den Kleinen etc., dafür habe ich auch in vielen Versandhäusern Ratenzahlungen die ich noch gerade so zahlen kann. Ein guter Freund hilft mir auch im finanz., da er mich liebt. Ich hab ihn einfach nur gern, das weiß er auch. Er fälscht auch für mich Rezepte, wenn nix mehr geht......Ich hoffe Sie stehen unter Schweigepflicht!?!
Inzwischen wirken diese "Auf-Wolken-Geh-Goldperlchen" auch nicht mehr so lange. Ich möchte die ja auch absetzen, da ich diesen ganzen Prozeß, bis ich und wo ich mein Medikament erhalte soviel Zeit draufgeht, sinnlose Zeit. Dazu kommt, dass ich dann meine Ruhe dazu brauche, um diese zu genießen.
Ich weiß auch was gegen einen kalten Entzug hilft, den ich natürlich ja auch schon mehrmals hatte, schlimm......Ich erhielt von einem Allgemeinarzt, dazu war er noch Suchtarzt u.a.,I-Map oder Fluspi(rillen). Ich hatte diese Depotspritze schon vor meiner Sucht bekommen, wenn ich mies fühlte ( half mir überhaupt nicht gegen meine Depris) und wunderte mich, ja machte sogar Luftsprünge, dass gerade DIESES Mittel gegen meine Entzugssymtomen half. Aber leider ist Absetzen ja auch nichts alles. Ich bekam regelrechte Zornesausbrüche, Depressionen und "fühlte" meinen Körper und vor allem den Verlust dieses angenehmen Gefühls.Auch das sexuelle, die ganze Zeit unterdrückte Verlangen kam mit einer dermaßen, was ich noch nie erlebt hatte, Intensivität auf mich zu, was mich dann noch mehr in Wut versetzte, denn wie kann ich solche enormen Lustgefühle empfinden, wo es mir doch psychisch so dermaßen elend ging. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich möchte weg von diesem Teufelszeug, aber denoch ab und zu nehmen können, ohne wieder in diesen Zwiespalt zu geraten. Denn ich glaube, dass ich weiß, das ich so lange ich lebe dieses Zeugs nicht mehr missen kann. Wenigstens unter starker Selbstkontrolle. So wie andere ab und zu mal in Gesellschaft ein paar Gläschen Alkohol zu sich nehmen. Eben nur ab und an um sich körperlich und psychisch mal so richtig schön entspannen zu können....Ja, ich weiß, das ist richtig schön doof und naiv hier geschrieben. Aber nichtsdestotrotz möchte ich da raus. Das Problem ist wie???? Ich kann wegen der Kinder und möchte auch nicht in eine Langzeittherapie. Könnte mir irgendwas, was ich mir schon immer gewünscht habe, so ein richtig tolles Hobby (ich singe sehr gern. Musik ist für mich mein Leben, eine Form mich auszudrücken, Gefühle wobei ich total abschalten kann) und dazu eine Unterstützung in Form eines/einer Psychotherapeuten/tin, wo man durch Gespräche und wahrscheinl. noch einiges mehr, in deren Hände begeben könnte, denn so etwas ähnliches hatte ich in der Zeit des Entzugs schon einmal probiert. Über eine Heilpraktikerin, die als Psychotherapeutin arbeitet u. die mir auch sehr gut tat. Sie "arbeitete" mit meinem Unterbewußtsein. So eine Art Entspannung, Yoga etc. Das gute Gefühl hielt dann fast eine Woche an und dann ging ich wieder hin und wurde jedesmal gefragt, wie ich mich gerade fühle, und so zählte sie rückwärts, wobei ich mir einen schönen Ort vorstellte usw. Das blöde ist nur, das dieses Gespräch nicht von der Krankenkasse gezahlt wurde. Ich konnte somit nicht mehr hingehen, da dies noch fast teuerer war als meine Pillen.
Frage: Was kann ich tun, um diese ständige psychische Abhängigkeit erträglicher zu machen? Bis sich nicht mehr alles,mein ganzes Leben, nur noch von diesem Medikament bestimmen lasse.Ich will wieder zurück, in mein altes Leben ohne...

Danach schmiß ich mir das Ze
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Innere und Allgemeinmedizin
Experte:  web4health hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend !

 

Ich habe gerade eben einen Vortrag zum Thema Medikamentenmissbrauch bei meinen Patienten gehalten :-) Bin also gerade "mitten im Thema". Ich könnte jetzt erzählen, wie mies das ist und dass sie eine stationäre Behandlung brauchen.

 

Weil ihnen das aber ja nicht weiter hilft und sie nur noch alarmierter werden, gebe ich mal einen ganz und gar ungewöhnlichen Tip. Ich gehe davon aus, dass sie die Medikamentenwirkungen ja zur Stabilsierung eines instabilen, weil alamierenden Zustandes brauchen. Die Therapie wäre :

1. Einen "de-alarmierten" = entspannten Zustand erreichen (was sie bisher kurzzeitig mit den Medikamenten versuchen)

2. Die positive Wirkung zu konservieren (ohne die Nebenwirkungen zu haben)

3. Die Ursachen der Instabilität beseitigen.

 

Hierzu nutzen wir ihre Vorstellungskraft. Nehmen wir mal an, ihr Leben wäre idealtypisch verlaufen. Mit allen Höhen und Tiefen. Artgerechte Haltung für Tiere, für den Menschen. Sie hätten Handlungsspiel-RAUM und nicht süchtige Einengung.

Nehmen wir an, sie sollten mir diesen Zustand (= Raum) wie ein Zimmer beschreiben :

Welche Farbe hätten die Wände ?

Welcher Bodenbelag wäre darin ?

Wäre es warm oder kalt ?

Welche Lichtverhältnisse wären darin ?

 

Wie würden sie sich jetzt fühlen, wenn sie in diesem Zimmer wären ?

 

Wenn sie an die positive Wirkung der Medikamente denken (ruhig ein ganzer Cocktail von positiven Wirkungen aller ihnen bekannter "Drogen"), wie würde das in eine abstrakte Form übersetzt aussehen ? Also quasi ein Supermedikament ?

 

Stellen sie sich diesen idealtypischen Zustand mit der Form mal in dem Zimmer vor. Machen sie 10 Augenbewegungen von rechts nach links (oder tippen sie abwechselnd auf die rechte und linke Schulter). Augen zu und wieder auf.

 

Dieses Raum bzw. Zustand können sie auch jederzeit so wieder aufsuchen. Sie müssen nur ein paar Augenbewegunen machen, während sie sich das Bild und die Form vorstellen.

 

O.k. Wie wäre nun der derzeitige realistische Zustand ? Wie würde sich das Zimmer bzw. die Form verändern ? Machen sie auch auf dieses Bild mal Augenbewegungen.

 

Mehr zu diesem Verfahren und ggf. ein wirklich guter Therapeut unter www.emoflex.de

 

Experte:  web4health hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann ich ihnen sonst irgendwie weiterhelfen oder ergeben sich Rückfragen ? Sonst bitte ich um Akzeptieren meiner Antwort :-)

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