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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 3947
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Bei der 1. Beratung, am 14.12.2014, (Handwerkerleistung)

Diese Antwort wurde bewertet:

Bei der 1. Beratung, am 14.12.2014, (Handwerkerleistung) teilte der Anwalt mit, dass er zu teuer wäre für mich. Rechtssschutzversicherung war vorhanden. Im September 2017 wurde mir eine Rechnung bezgl. Erstberatung geschickt iHv. ca. 225,-. Ich erklärte, dass ich als Eigenanteil 150,-€ bezahle und auch bezahlt habe, Rest sollte von der ehemaligen RSV übernommen werden. Rechtsschutz lehnte ab, jetzt Mahnbescheid vom Amtsgericht erhalten. Antragsteller der Rechtsanwalt. Ist das korrekt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn Sie die Rechnung für die Erstberatung nicht bezahlt haben, dann darf der Anwalt die ausstehenden Betrag von Ihnen einfordern und eben auch gerichtliche durchsetzen mit einem Mahnbescheid.

Es liegt nicht im Verantwortungsbereich des Anwaltes, dass Ihre Rechtsschutzversicherung nicht zahlt. Wenn diese nicht zahlt, dann müssen Sie zahlen. Sie sind der Auftraggeber und damit der Kostenschuldner, nicht die Rechtsschutzversicherung.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Ra sagte bei der Erstberatung er wäre für mich zu teuer und hat den Auftrag abgelehnt. Aus diesem Grund wurde damals auch auf die RSV verzichtet. Jetzt, nach fast 3 Jahren soll ich die Rechnung zahlen?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Grundsätzlich kann eine Rechnung auch nach drei Jahren noch geltend gemacht werden. Verjährung ist noch nicht eingetreten.

Aber Sie müssen nur dann zahlen, wenn tatsächlich eine Erstberatung stattgefunden hat. Allein der Hinweis des Rechtsanwaltes, dass er zu teuer ist, ist meiner Ansicht nach keine Beratung. Für mich ist nur nicht nachvollziehbar, warum Sie 150 EUR bezahlt haben, wenn keine Beratung stattgefunden hat.

Sie können sich auch auf den Standpunkt stellen, dass mit dieser Zahlung die Beratung bezahlt ist, sofern denn überhaupt eine stattgefunden hat. Dann müssten Sie Widerspruch gegen den Mahnescheidsantrag einlegen und es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

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