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Kristian Hüttemann
Kristian Hüttemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 22354
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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Kristian Hüttemann ist jetzt online.

Ich Reinhard Lehmann war am 08.03.2017 auf der Webseite vom

Beantwortete Frage:

Ich Reinhard Lehmann war am 08.03.2017 auf der Webseite vom maps-24- Routenplaner com um nach einer Route zu suchen. Ich war der Meinung, dass ich auf eine kostenlose Webseite bin, aber ich wurde nach eine kurze Zeit später eines anderen Belehrt und hätte ein Jahres Abo zu 500 € abgeschlossen.
Ich wehrte mich mit ein Widerspruch und Kündigung da ein Abo nicht zu ersehen war. Ich habe mehrmals darauf aufmerksam gemacht, das ich keine Mitgliedschaft will, aber es half nichts immer wieder wurde ich mit Mahnungen und Zahlungsaufforderung in Form von Gutschein von Amazon bombardiert. Darauf hin besuchte ich die Verbraucherzentrale um mir Rat zu hohlen. Der Anwalt ratet mir nicht zu zahlen und ab zu warten.
Nun heute fladert mir eine Mail von Inkasso-Digital Works GmbH herein mit der Ankündigung, das Sie ein Vollstreckungstitel bei Gericht gegen mir erwirkt haben. Und das Sie am Freitag, den 04.08.2017 um 10,00 Uhr eine Wertpfändung vor nehmen werden. Sollte ich nicht anwesend sein, würden Sie sich zutritt mit ein Schlüsseldienst verschaffen auf meine Kosten natürlich. Um eine Pfändung durchzuführen.
Ich könnte aber alles abwehren, wenn ich 750,€ in Gutschein von Amazon bis zum 01.08.2017 übersenden würde.
Was soll ich nun tun?
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Allgemein
Experte:  Kristian Hüttemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zahlen Sie unter keinen Umständen, denn Sie sind in eine Internetfalle geraten, wobei eine Sie zur Zahlung verpflichtende vertragliche Bindung nicht begründet worden ist:

https://www.verbraucherzentrale.de/maps-24-info

http://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/neue-betrugsmasche-ueber-maps-routenplaner-info.html

Auch die Polizei warnt mittlerweile ausdrücklich vor dieser Masche:

http://www.polizei-praevention.de/aktuelles/routenplaner-lockt-in-abo-falle.html

Sie können Ihre Vertragserklärung wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten, denn Verbraucher werden gezielt über die Entgeltpflichtigkeit solcher "Dienstleistungen" getäuscht, indem ihnen bewusst verschwiegen wird, dass die Anmeldung/Registrierung auf einer solchen Seite mit Folgekosten verbunden ist, obwohl eine gesetzliche Verpflichtung besteht, über etwaige Kosten derartiger Dienstleistungen unmissverständlich aufzuklären - § 312 j BGB:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312j.html

Die Vertragserklärung eines auf diese Weise durch Täuschung zum Vertragsschluss bestimmten Kunden ist daher anfechtbar.

Zur Geltendmachung Ihres Anfechtungsrechts empfehle ich Ihnen das Musterschreiben der Verbraucherzentrale NRW auf der nachfolgenden Seite.

Nutzen Sie dort bitte den "Musterbrief ab dem 01.08.2012 für Volljährige":

http://www.vz-nrw.de/musterbriefe-onlineabzocke

Verschicken Sie dieses Schreiben dann nachweisbar, also als Einschreiben mit Rückschein, um sich gegen ein mögliches Bestreiten des Zugangs abzusichern.

Mit der Versendung dieses Zurückweisungsschreibens haben Sie alles getan, um die gegen Sie geltend gemachte unrechtmäßige Forderung abzuwehren.

Lassen Sie sich nun nicht durch das Ihnen jetzt zugegangene Schreiben und etwaige Folgeschreiben einschüchtern und unter Druck setzen: Es entspricht dem üblichen Vorgehensmuster dieser Anbieter, die Opfer ihrer Vertragsfallen unter massiven Zahlungsdruck zu setzen und sie durch Androhungen gefügig und zahlungsbereit zu machen, weil sie wissen, dass sie ihre Forderungen in einem Rechtsstreit nicht durchsetzen können. Lassen Sie sich hiervon nicht einschüchtern, sondern gehen Sie oben beschrieben vor - diese Branche setzt regelmäßig auf den "Angstzahler".

Sollten Sie mit weiteren Zahlungsaufforderungen belästigt und überzogen werden, so rate ich Ihnen an, der Empfehlung der Polizei zu folgen (siehe den oben angegebenen Link) und Strafanzeige zu erstatten.

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  Kristian Hüttemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Weshalb geben Sie denn jetzt vollkommen grundlos und ungerechtfertigt eine negative Bewertung ab??

Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese. Ansonsten geben Sie bitte eine positive Bewertung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich wollte gern wissen ob die Inkasso einfach meine Wohnung betreten darf und in Abwesenheit meine Wohnung durch ein Schlüsseldienst sich den Zutritt gewähren darf. Vielen Dank
Experte:  Kristian Hüttemann hat geantwortet vor 2 Monaten.

Nein, selbstverständlich nicht! Es handelt sich hier ausschließlich um Einschüchterungsversuche, um Sie zahlungswillig zu machen.

Sollte eine fremde Person Ihre Wohnung ohne Ihr Wissen betreten, so liegt ein nach § 123 StGB strafbarer Hausfriedensbruch vor, und Sie können umgehend die Polizei verständigen und Strafanzeige erstatten!

Geben Sie dann bitte nunmehr abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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