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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 3781
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Mein ex-mann hat ein p-kto - heute wurde ihm k.- to-pfändung

Beantwortete Frage:

mein ex-mann hat ein p-kto - heute wurde ihm k.- to-pfändung zugestellt - wie kann er diese aufheben lassen - nur durch einen anwalt, er ist schwer krank , gruss weber
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Allgemein
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn die Kontenpfändung berechtigt ist, wenn es also eine titulierte Forderung gegen Ihren Ex-Mann gibt, dann kann er die Kontenpfändung nicht aufheben lassen. Der Gläubiger hat das Recht, im Wege der Zwangsvollstreckung eine Kontenpfändung anzubringen.

Die Bank wird aber von sich aus den Pfändungsfreibetrag berücksichtigen, weil es ein P-Konto ist. Es wird also nur das von dem Konto an den Gläubiger überwiesen, was oberhalb der Pfändungsfreigrenze liegt.

Aufgrund der Erkrankung kann Ihr Ex-Mann möglicherweise den Pfändungsfreibetrag erhöhen lassen, sofern er besondere krankheitsbedingte Aufwendungen hat. Um den Freibetrag zu erhöhen, müsste er beim Vollstreckungsgericht, hier vermutlich das örtliche Amtsgericht, einen Antrag stellen (§ 850k Abs. 4 ZPO). Einen solchen Antrag kann ein Anwalt für Ihren Ex-Mann einreichen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

können sie den antrag stellen oder muß ich vor ort einen anwalt suchen - mein ex-mann mußte schon beim ag warendorf vor 6 monaten die ev abgeben, aufgrund seiner erkrankung kann er nur noch teilzeit arbeiten , vielen dank für ihre antwort gruss weber

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Es tut mir leid. Ich kann so einen Antrag nicht stellen. Ich bin hier nur beratend tätig.

Außerdem benötigt er einen Anwalt vor Ort.

Er kann den Antrag aber auch selber stellen. Er kann zum Vollstreckungsgericht gehen und sich dort von der Rechtsantragsstelle bei der Formulierung helfen lasen. Es macht aber nur Sinn, wenn er tatsächlich ausßerordentliche finanzielle Belastungen durch seine Erkanung hat. Das müsste auch nachgewiesen werden.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

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