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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
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Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Ein Steuerberater, der vom Klienten gerkündigt wurde, hat

Beantwortete Frage:

Ein Steuerberater, der vom Klienten gerkündigt wurde, hat eine Abschlussrechnung gestellt, aus der die erbrachte Leistung im Verhältnis zum geforderten Betrag nicht hervorging. Von Seiten des Klienten wurde erklärt, dass diese Rechnung im Rahmen einer Betreuung vor dem Betreuungsgericht gerechtfertigt werden muss. Nach einer klärenden Mail über die tatsächlich erbrachten Leistungen hat sich der Klient bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen und um eine ausführliche Rechnung, mit der Leitungsbeschreibung wie in der Mail gebeten, die auch gegenüber dem Betreuungsgericht standhält. Der Steuerberater möchte dies nur kostenpflichtig unter Berufung auf § 13 der Steuerberatunghsvergütungsordnung tun und behauptet seine ursprüngliche Rechnung entspräche den gesetzlichen und berufsrechtlichen Anforderungen.
Aus dieser Rechnung geht aber noch nicht einmal hervor, dass sich diese Leistung auf mehrere Monate erstreckt, sondern ist nur auf den Monat September bezogen, in dem ein 30 Minütiges Telefongespräch stattgefunden hat. Der geforderte Betrag bezieht sich auf insgesamt 2 Stunden a´120 € plus Mehrwertsteuer. Der Klient erkennt die Gesamtleistung an und ist auch bereit zu bezahlen, aber kann er auf einer ausführlichen kostenfreien Rechnung bestehen?
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Allgemein
Experte:  hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Klient kann auf einer ordnungsgemäßen Nachvollziehbaren Rechnung bestehen. Bei einer Abrechnung nach Zeitstunden muss eine Bezugnahme auf § 13 erfolgen, sowie die angefallenen Zeitstunden.

Eine genaue Erläuterung der erfolgten Leistung ist allerdings nicht geschuldet. Wichtig ist nur dass aus der Rechnung zu entnehmen ist, welche Leistung der Steuerberater erbracht hat.

Der Steuerberater muss allerdings in seiner Abrechnung den Leistungszeitraum (Tätigkeit von bis) angeben. Dies ergibt sich aus §§ 14, 15 UstG.

Diese Verpflichtung muss der steuerberater auch kostenfrei erbringen. Eine genaue Aufstellung seiner Tätigkeit, Beispiel: Schilderung des Inhalts der Telefonate schuldet der Steuerberater jedoch nicht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

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