So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an ClaudiaMarieSch...

ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 16074
Erfahrung:  19 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage hier ein…
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Können Sie mir helfen? Folgender Sachverhalt: Ich habe am

Beantwortete Frage:

Können Sie mir helfen?
Folgender Sachverhalt:
Ich habe am 17.08.2016 mit der mündlichen Prüfung die Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst erfolgreich mit 8,55 Punkten bestanden.
Am 25.07.2016 erging ein Schreiben vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) an die Landesverwaltung Berlin (Personalservice), dass keine gesundheitlichen Bedenken bestehen, mich in das Beamtenverhältnis auf Probe, mit dem Ziel der späteren Verwendung im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu übernehmen. Zwar bestehe bei mir ein BMI von 37,8, jedoch ergaben die Befunde keinen Anhalt für das Bestehen von Sekundärerkrankungen, die mit dem BMI einhergehen können. Die gutachterliche Stellungnahme sagt außerdem, dass derzeit keine gesundheitlichen Leistungseinschränkungen bestünden. Mir wurde attestiert, dass ich zur Erfüllung der Dienstpflichten für die Tätigkeit einer Steuerbeamtin uneingeschränkt in der Lage bin.
Die Amtsärztin kam zu dem Ergebnis, dass nach derzeitigen Kenntnisstand mit dem Auftreten vermehrter Fehlzeiten bzw. mit dem vorzeitigen Eintritt einer dauernden Dienstunfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht zu rechnen ist.
Sollte es jedoch zu einer weiteren Gewichtszunahme kommen, könnte bei einer erneuten Untersuchung für die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit eine andere prognostische Einschätzung erfolgen.
Am 22.08.2016 erging eine e-Mail einer Sachbearbeiterin von der Senatsverwaltung für Finanzen (SenFin) für Personalfragen an das LAGeSo mit der Bitte um eine ergänzenden Stellungnahme zum amtsärztlichen Gutachten. In dem steht, dass das Risiko für die Entwicklung von Krankheiten, falls es zu keiner Gewichtsabnahme käme, erhöht und ggf. die zuvor abgegebene Prognose nicht bestätigt werden kann. Insofern wäre eine langfristige Gewichtsreduzierung geboten.
Mir wurde am Tag der eigentlichen Ernennung als Beamtin auf Probe ein Brief übergeben , in dem mir ein befristeter Arbeitsvertrag als Angestellte angeboten wurde. Eine e-Mail war zwar von Frau Hoppe am Tag der Ernneung an mich ergangen, da ich aber an dem Tag vom Finanzamt Spandau nach Friedrichshain-Kreuzberg wechselte, erhielt ich diese Information nicht.
Am 01.09.2016 sprach ich mit der o.g. Sachbearbeiterin telefonisch und bat um Zusendung des ergänzenden Gutachtens und fragte sie wie es zu diesem kam. Sie beantwortete die Frage damit, dass das erste Gutachten für sie nicht schlüssig genug gewesen sei.
Da ich mich im Internet bereits über einige Gerichtsurteile des Bundesverwaltungsamtes und Oberverwaltungsgerichte informiert habe, welche die Ablehnung nur aufgrund von statistischen Wahrscheinlichkeiten von Erkrankungen die auf einen zu hohen BMI zurückzuführen seien ablehnen, hoffe ich, dass sie mir im Rechtswege helfen können meine Ernennung als Beamtin auf Probe nun doch noch zu erhalten.
Etwaige Schreiben und amtsärztliche Gutachten könnte ich ggf. einscannen und zur Verfügung stellen.
Mit freundlichen Gruß
Kirstin Wohlgemuth
Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Allgemein
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende,

Haben Sie vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Zum einen liegt wohl keine schlüssige Widerlegung der ersten Gutachten vor, zum anderen sind sie möglicherweise diskriminiert.

Die ergänzende Stellungnahme müsste erst einmal die beiden Gutachten die bereits vorliegen schlüssig widerlegen,Punkt für Punkt .zudem ist sie allein nach Aktenlage ergangen, man hat Sie also nicht einmal gesehen,sich selbst einen Eindruck von Ihnen zu machen.

Zudem sollen sie ja nicht zur Bundeswehr, sondern sie haben ohnehin einen wenig belassenden sitzenden Arbeitsplatz.

Ich empfehle Ihnen dringend gegen einen etwa ergangenen Bescheid Widerspruch einzulegen, oder aber um einen rechtsmittelfähigen Bescheid zu bitten.

Am Besten Sie begeben sich unverzüglich zu einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schiessl,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ist es möglich über Ihr Onlineportal ein Schreiben erstellen zu lassen?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank für die freundliche Nachfrage ich kann Ihnen gerne ein Schreiben aufsetzen, würde es dann auf meinem Briefpapier machen.

Ich rate Ihnen aber dringend bei sich vor Ort einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht aufzusuchen. Ich selbst habe diese Qualifikation nicht und auch niemand auf diesem Portal

In jedem Fall geht es um grundsätzliches, ich denke nicht, dass sich die Behörde durch ein einfaches Schreiben überzeugen lässt

Wenn ich helfen konnte würde ich sehr höflich um positive Bewertung bitten

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich mache Ihnen dieses Schreiben selbstverständlich sehr gerne. Nur befürchte ich dass es dabei nicht bleibt .

Ich bin daher so ehrlich und sage, dass Sie bei einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht vor Ort einfach besser aufgehoben sind

Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank für Ihre ehrliche Antwort.
Ich werde mich dann morgen direkt an einen Anwant wenden.
Können Sie mir vielleicht noch die Frage beantworten, ob die Senatsverwaltung sich eigentlich gegen das ärztliche Gutachten hinwegsetzen durfte? Ist das rechtens? Oder obliegt ihnen das "letzte" Wort bei den Einstellungen?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende, nein es war nicht rechtens sich über dieses Gutachten einfach hinweg zu setzen. Zum einen handelt es sich nur um eine grobe Einschätzung, der jenige, der dieses Pseudo Gutachten geschrieben hat hat sie nie gesehen. Zum anderen muss man so ein Gutachten schon Punkt für Punkt Widerlegen auch dies ist nicht geschehen .

Man gibt einfach Allgemeinplätze und Vermutungen von sich und begründet damit, dass man Sie nicht einstellt das ist sicher nicht rechtens.

Wenn ich Ihnen helfen konnte würde ich mich eine positive Bewertung sehr freuen

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Die ergänzende Stellungnahme war von der selben Ärztin, die mir bescheinigt hatte, dass keine Bedenken zur Einstellung bestehen.
Also durfte die Senatsverwaltung trotz positiven Gutachten gegen eine Einstellung zur Beamtin auf Probe NICHT handeln?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende,

Was die Ärztin da noch mal abgegeben hat ist wohl eine generelle Stellungnahme und nicht auf Sie konkret bezogen.

Die Prognose, dass es hier zu Krankheiten kommt muss schon sicher sein.

Die Ärztin wurde wohl offensichtlich dazu genötigt, diese generelle Stellungnahme zu ergänzen

Von daher ist auch die Ergänzung nicht überzeugend denn sie sagt nichts konkretes sondern gibt nur Gemeinplätze von sich.

Das Bundesverwaltungsgericht sagt folgendes

Es ist eine Prognose erforderlich, die den Zeitraum bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze erfassen muss. Das Gericht kritisiert, dass die hier vorzunehmende Risikoabschätzung bisher auf der Basis von „Typisierungen und statistischen Wahrscheinlichkeiten“ vorgenommen wurde, die weder „einem Gegenbeweis noch einer nachträglichen Korrektur“ zugänglich gewesen seien. Der Umstand, dass jede Prognose mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sei, könne nicht zu Lasten der Bewerber gehen. Im Ergebnis könne eine gesundheitliche Eignung nur verneint werden, wenn tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze Dienstunfähigkeit eintreten werde. Die Beweislast für das Vorliegen eines gesundheitlichen Risikos, die bisher beim Bewerber lag, wird dabei auf den Dienstherrn verlagert

Wenn ich helfen konnte Bitte ich höflich um positive Bewertung.

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende, wie Sie sehen ist die Prognose der Ärztin also nicht bestimmt genug.

Es müssen schon konkreteAnhaltspunkte gegeben werden.

Wenn ich helfen konnte bitte ich höflich darum, meine aber dass sie am Wochenende durch eine positive Bewertung zu bezahlen

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende, wenn noch Fragen bestehen bitte ich Sie höflich bitten, mir diese zu stellen. Vielen Dank

ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 16074
Erfahrung: 19 Jahre Anwaltserfahrung
ClaudiaMarieSchiessl und 40 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.

Was unsere Besucher über uns sagen:

 
 
 
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
< Zurück | Weiter >
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
  • Herzlichen Dank! Hab durch Ihre Antwort viel Geld gespart! Ben R. Deutschland
  • Sehr schnelle und kompetente Hilfestellung. Besonders für mich als Laien wurde alles sehr verständlich erklärt. Gerne wieder! Rosengl Bad Tölz
  • Vielen Dank für die schnelle und gute Beratung. Sie haben uns gut weitergeholfen. Wir kommen gerne wieder auf Sie zu. Birgit H. Kempten
  • Hervorragende und außerordentlich liebenswürdige Hilfe! Ich werde bei Bedarf bestimmt wieder auf JustAnswer zurückgreifen und bin sehr dankbar, dass es so etwas gibt! Dr. Gert Richter Verl
  • Danke für die schnelle Hilfe. Sehr schön, auch an einem Sonnabend ist jemand zu erreichen. Janine Gaus Bielfeld
  • Für mich persönlich war die Antwort sehr hilfreich. Vielen Dank an den Experten! Daniela H. Dortmund
 
 
 

Lernen Sie unsere Experten kennen:

 
 
 
  • RASchiessl

    RASchiessl

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    9952
    Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
< Zurück | Weiter >
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/CH/chiessl/2015-7-17_7493_resizedimage.64x64.jpg Avatar von RASchiessl

    RASchiessl

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    9952
    Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RE/rechtso/2011-4-16_115947_P10100052.64x64.JPG Avatar von ra-huettemann

    ra-huettemann

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    11976
    Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/raschwerin/2009-12-08_112115_RA_Steffan_-_neu_Large.jpg Avatar von raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    8613
    Rechtsanwalt
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/TR/troesemeier/2012-8-30_105621_IMG4178.64x64.JPG Avatar von Tobias Rösemeier

    Tobias Rösemeier

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    7167
    seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/PR/Prof.Nettelmann/2012-4-12_9146_Prof.AchimNettelmann2.64x64.jpg Avatar von Prof.Nettelmann

    Prof.Nettelmann

    Steuerberater

    Zufriedene Kunden:

    3907
    HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/SC/schraubendreher/2012-9-27_152628_1.64x64.jpg Avatar von Schraubendreher

    Schraubendreher

    Kfz-Mechaniker

    Zufriedene Kunden:

    2174
    abg. Ausbildung. Freie Werkstatt. Typen offen. Diganose aller Fabrikate, besonders BMW
 
 
 

Ähnliche Fragen in der Kategorie Allgemein