So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ClaudiaMarieSch...
ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  19 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage hier ein…
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich bin ganz doll verzweifelt. In einem Sorgerechtsstreit hat

Kundenfrage

Ich bin ganz doll verzweifelt. In einem Sorgerechtsstreit hat mein Mann mich vor dem Jugendamt und vor dem Amtsgericht verleugnet, vor 5 Jahren nicht an Krebs erkrankt zu sein, sondern ich leide an einem Münchhausensydrom. Daher habe ich beim Jugendamt schlechte Karten. Bei allen Dingen hat er immer Oberwasser beim Jugendamt. Für unseren 5 jährigen Sohn habe ich momentan das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das Kind geht jedes zweite Wochenende von Freitag nach der Kita bis Montag vor der Kita zum Vater. Das reicht dem Vater nicht aus. Zunehmend stelle ich fest, dass unser leichtbehinderte Sohn von seinem Vater so beeinflußt wird, dass er äußert "Mama böse, darf niemehr Mama, erschießt Mama, neue Mama kaufen, Papa sagt." Bei Vorsprachen im Jugendamt leugnet der Vater, unseren Sohn darart beeinflußt zu haben. Er bringt ihm das nicht bei. Die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes hält mich dann ständig für eine Lügnerin. Ich meine , dass ist von Seiten des Kindsvaters eine massive Kindwohlgefährdung. Unser Sohn will immer, wenn er aus dem Vaterwochenende kommt, nicht mit mir kuscheln. Er äußert dann imm "Darf nicht, Papa sagt!". Der Vater verlangt nun das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht, weil er mir vorwirft, nicht kooperativ zu sein. Da ich es abgelehnt habe, unter diesen Umständen, einem ausgedehntes Umgangsrecht (9 Tage Schwester und ich - 5 Tage Vater) zuzustimmen. Dem Kind werden permanent die wahren Gefühle zu mir ausgeredet. Nun bin ich erneut an Krebs erkrankt und befinde mich in Chemo- und Strahlentherapie, was mich ohnehin schon sehr belastet, auch wegen der damaligen sehr häßlichen Verleumdung. Mir wurde nachgeredet, ich wäre nie zu Behandlungen gefahren, sondern nur zum Schoppen udgl.. Jetzt ist am 6.3. eine erneute Verhandlung vor dem Familiengericht angestzt. Kann ich diese auf Grund meines Gesundheitszustandes ablehnen? Wie kann ich mein Kind vor dieser Beeinflussung gegen mich schützen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank fuer Ihre Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte

Sie können versuchen, Verschiebung der Verhandlung zu besntragen, das sollten Sie allerdings gleich morgen früh tun, und bei der Geschäftsstelle am Familiengericht anrufen.

Ich empfehle Ihnen weiter, ein familienpsycholgisches Sachverständigengutachten zu beantragen, um herauszufinden, ob und in welchem Umfang der Umgang mit dem Vater dem Kindeswohl entspricht.

Das was er äussert spricht stark dafür, dass ihm der Vater das einredet und daher würde ich Ihnen auch empfehlen, aufgrund dieser Umstände einen begleiteten Umgang zu beantragen.


Wenn Sie das Kind von Anfang an betreut und versorgt haben, dann hat er wenig Chancen auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Denn es ist immer so, dass die Betreuungsperson für das Kind möglichst nicht wechseln soll und Sie haben den Sohn sicher auch in der Zeit von einem bis zwei Jahren betreut?

Dieses Alter ist die Zeit, in der ein Kind Bindungen aufbaut, so dass der Sohn zu Ihnen die stärkere Bindung hat.



Wenn Ihnen Kind und Krankheit und Ihre Situation zu viel werden, empfehle ich Ihnen eine Familienhilfe in Anspruch zu nehmen.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach




wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

vielen Dank