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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 26196
Erfahrung:  Rechtsanwalt
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,ich hab mich am 01.02.2011

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hab mich am 01.02.2011 von meiner Frau getrennt. Im Jahr 2011 waren wir mit den Steuerklassen III/V veranlagt. Den Steuervorteil in Höhe von 200 Euro im Monat aus Steuerklasse 3 hab ich meiner Ex-Frau komplett als Unterhalt überwiesen. Nach langen zögern hat meine Ex-Frau der Zusammenveranlagung für das Jahr 2011 zugestimmt. Nach erhalt des Steuebescheids müssen wir nun 732 Euro Steuern nachzahlen. Meine Ex-Frau verlangt von mir das ich diese Nachzahlung allein bezahlen müsse und Ihr ihren Nachteil aus der Steuerklasse V in Höhe von ca 400 Euro zu erstatten hätte. Ist Sie dazu berechtigt? MfG (von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

ja, Ihre Frau hat leider recht.

Zwar ist Ihre Frau verpflichtet im Trennungsjahr der Veranlagung III/IV zuzustimmen, wenn sich daraus ein steuerlicher Vorteil ergibt, allerdings müssen Sie dann der Ehefrau die durch die Steuerklassenwahl verbundenen Nachteile ausgleichen (BGH, Urteil vom 23. 5. 2007 - XII ZR 250/04).

Das bedeutet: Sie müssen die Ehefrau von den durch die von der Steuerklassenwahl verursachten Nachzahlungen freistellen und die steuerliche Mehrbelastung Ihrer Frau ersetzen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

ich habe meiner Frau aber doch schon den kompletten Vorteil den ich durch die Steuerklasse 3 hatte überwiesen, muß ich ihr trotzdem noch ihren Nachteil ausgleichen?

Ist damit Ihr Nachteil nicht ausgeglichen?

 

MfG

(von Moderation entfernt)

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Wenn Sie den Vorteil überwiesen haben, dann sollte damit der Nachteil in der Tat ausgeglichen sein.

Ich habe dies in meiner Antwort zunächst nicht berücksichtigt, weil Sie angegeben hatten mit dem Steuervorteil den Unterhalt beglichen zu haben.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

und wie verhält es sich mit der Nachzahlung, da ich Ihr ja wesentlich mehr ausgeglichen (insgesamt 2200 Euro) als ihr Steuervorteil (400 Euro) gewesen wäre?

 

MfG

(von Moderation entfernt)

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Wenn die Zahlung an Ihre Frau höher waren als der Steuernachteil und die Nachzahlung dann sind Sie nicht verpflichtet die Nachzahlung alleine zu übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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