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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Abend! Dies ist mein 2. Versuch, nachdem ich mein Konto

Kundenfrage

Guten Abend!
Dies ist mein 2. Versuch, nachdem ich mein Konto aufgeladen habe.
Ich hoffe, dass die Anzahlung über das Konto erfolgen kann.
Mein Problem:
Bei einem Rechtsstreit wird eine außergerichtliche Einigung angestrebt.
Kann beim Zustandekommen des Kompromisses die zuvor beantragte Zinszahlung (5% über dem Basiszins) dennoch aufgeschlagen werden?
Können Sie incl. Auskunft geben, ob ein Schmerzensgeld von der Gesamtsumme extrahiert und vollständig gezahlt wird, der Vergleich sich quasi nur auf die Ausfallansprüche usw. reduziert?
Ich bitte um Verständnis, knapper kann ich mich leider nicht fassen.
Mit freundlichen Grüßen Customer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Auch die Zinsen können bei einem Vergleich verlangt werden.

Das Schmerzensgeld kann auch extrahiert werden und die anderen Ansprüche separat behandelt werden.

All dies kann man in solch einem Vergleich regeln.
raschwerin und 44 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen und vielen Dank!

Vielleicht als Ergänzung ein knappe Antwort, ob mein Beispiel vom Prinzip her zu gebrauchen wäre: In allgemeinen Zahlen und nur zur Verenfachung -Forderung 120, davon 20 Schmerzensgeld. Von Hundert Verzicht auf 25, bleiben 75. Für diese 7,5 % Zinsen, also plus 5,5, macht 80,5 plus die 20 von oben ohne Zinsen.

Oder ist das eine "Milchmädchenrechnung"?

Ich nutze die Zahlen, weil bei einem Streit prinziiell ein berechtiger Anspruch auf 100% besteht, jedoch ein Verzicht auf etwa 25 % jahrelangen Rechtsstreit sparen könnte.

Danke XXXXX XXXXX

Mit freundlichen Grüßen,

Customer
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen und vielen Dank!

Vielleicht als Ergänzung ein knappe Antwort, ob mein Beispiel vom Prinzip her zu gebrauchen wäre: In allgemeinen Zahlen und nur zur Verenfachung -Forderung 120, davon 20 Schmerzensgeld. Von Hundert Verzicht auf 25, bleiben 75. Für diese 7,5 % Zinsen, also plus 5,5, macht 80,5 plus die 20 von oben ohne Zinsen.

Oder ist das eine "Milchmädchenrechnung"?

Ich nutze die Zahlen, weil bei einem Streit prinziiell ein berechtiger Anspruch auf 100% besteht, jedoch ein Verzicht auf etwa 25 % jahrelangen Rechtsstreit sparen könnte.

Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

Kunde

 

Bitte verzeihen Sie - ich hatte den rechten, statt den linken, grauen Button gedrückt und hoffe, die Ergänzungsfrage kommt noch an

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich weiß nicht, worauf Sie hinauswollen.

Warum sollen die Leistungen denn so gekürzt und extrahiert werden?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schwerin,

vielen lieben Dank, dass Sie sich bemühen. Mein Problem. Seit 3 Jahren geht der Streit gegen die Haftpflichtv. nach einem Unfall. Die KAmmer legt einen Vergleich nahe, da ich durch sehr viel Gutachten "geschafft" bin. Aber auf mehr als 25% will ich auch nicht verzichten, deshalb der Versuch, den Verlust mit den Zinsen ein wenig auszugleichen, da ich weiß, dass ein Vergleich immer einen Verzicht einschließt.

Ich befürchte, dass der HV noch weniger anbietet.Ich bin schwerbehindert geworden und muss "rechnen" ...

Herzlichen Dank, ich hoffe, Sie können mir einen RAt geben.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde

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Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke. Ich denke, ich weiß was Sie meinen.

Ihre Rechnung ist soweit auch plausibel und keinesfalls eine Milchmädchenrechnung.

Durch Ihr Entgegenkommen sollte sich insoweit auch ein Vergleich erzielen lassen und damit der Rechtsstreit endlich zum Abschluss gelangen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ganz herzlichen Dank für Ihren Zuspruch!

Vielelicht eine allerletzte Frage: Obwohl es sicher schwankt, aber ich habe keine Ahnung, wie hoch der Basiszins anzusetzen wäre. Die Forderung steht nämlich bei "5 % über dem Basiszins seit Klageerhebung".

Können Sie da eine Zahl nennen?

Herzlichen Dank, was bin ich Ihnen schuldig?

 

Mit feundlichen Grüßen

Kunde

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Basiszinssatz schwankt und müsste dann nach dem aktuellen Wert berechnet werden.

Basiszinssatz ab dem 01.01.2012: 0,12 %

Daher wäre also mit 5,12 % zu verzinsen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Herzlichen Dank!

Ich hoffe, dass mit der Akzeptanz alles zur Zufriedenheit abgeklärt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, danke.