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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 16970
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Eine Privatperson besitzt einen wertvollen Gegenstand aus frühchristlicher

Kundenfrage

Eine Privatperson besitzt einen wertvollen Gegenstand aus frühchristlicher Zeit, der bisher vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde. Der Besitzer möchte von der Vermarktung des Gegenstandes profitieren. Es wird daran gedacht, den Gegenstand weltweit ausstellen zu lassen und ihn über Medien bekannt zu machen. Was ist dabei zu beachten bzw. wie sollte der Besitzer vorgehen? Kann sich der Besitzer die Rechte an der Vermarktung bzw. Veröffentlichung des Gegenstandes sichern? Hat der Besitzer Ansprüche an dem Gegenstand oder gehört dieser dem Land, in dem er aufgetaucht ist, da es sich um einen vermutlich historisch bedeutsamen Gegenstand handelt?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Bei einem sogenannten Schatzfund gibt es eine Menge zu beachten.

Zunächst sollte dieser Fund nicht länger geheim gehalten, sondern gemeldet werden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Meine Frage ist damit leider nicht beantwortet. Wenn der Fund gemeldet wird, hat das Land die Rechte und der Finder geht womöglich leer aus.

Ihm geht es hauptsächlich darum, den Fund zu vermarkten und ihn trotzdem dem Land zu überlassen. D.h. er möchte nicht den Besitz für sich beanspruchen, sondern sich die Vermarktungsrechte sichern. Wie kann so etwas vertraglich geregelt werden? Welche Möglichkeiten gibt es?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, dann hat nach dem Gesetz das Land den Besitz.

Allerdings gibt es eine Belohnung für den Finder.

Wenn Sie den Fund vermarkten wollen, geht das ganz schnell nach hinten los, wenn ein anderer - z.B. das Land - die Rechte haben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Welche Möglichkeit hat der Besitzer denn, um sich Vermarktungsrechte zu sichern? Wenn es da keine Möglichkeit gäbe, würde die Fundsache womöglich weiterhin geheim gehalten werden, wie bisher. Das Land, in dem sich die Fundsache derzeit befindet, ist Kriegsgebiet und unsicher. Daher würde der Finder die Sache nicht gerne in diesem Land öffentlich machen.

Der Fund scheint auch eine weltweite Bedeutung zu haben.

 

Angenommen, der Gegenstand befände sich seit zahlreichen Generationen in Familienbesitz und wurde trotzdem bislang geheim gehalten: würde das den Sachverhalt ändern? Es wäre dann nicht mehr nachvollziehbar, wo er hergekommen ist. Könnte dann der aktuelle Besitzer das Besitzrecht für sich beanspruchen? Oder hätte in diesem Fall auch das Land ds Besitzrecht?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn man nachweisen kann, dass sich der Fund schon länger im Besitz befindet, dann ist die Lage anders.

Über welches Land sprechen wir denn?
Wo haben Sie die Sache gefunden?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Solange wir den Wert der Sache noch nicht begutachtet haben, möchten wir zum Land noch keine Auskunft geben. Es handelt sich um den zentral-asiatischen Raum.

Das Land, in dem sich die Fundsache derzeit befindet, ist aber vermutlich nicht das Land, in das sie historisch gehört. Es könnte sein, dass sie vor langer Zeit dorthin gebracht und dort aufbewahrt wurde.

 

Könnte man einen Spezialanwalt mit dieser Sache beauftragen, der sowohl die rechtlichen Belange klärt als auch die historische Erforschung und die Vermarktung begleitet? Wie findet man einen solchen Spezialanwalt, der sich auch mit Archäologie/Antiquitäten/internationalem Recht auskennt?

 

Wir haben Filmaufnahmen des betreffenden Ggenstandes, die wir gerne Museen oder Archäologen zur Begutachtung vorlegen möchten. Hier haben wir Museen kontaktiert, aber noch keine Rückmeldung erhalten.

 

Könnte man zunächst eine Veröffentlichung im Ausland, bspw. in Deutschland, vornehmen, um den Fund bekanntzumachen und den Besitzer vor Übergriffen zu schützen (Der Besitzer möchte dabei vollständig im Hintergrund bleiben, da er und seine Familie in seinem Land sehr bekannt und einflussreich sind)?

Wenn ja, wie?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich verstehe Ihre Zurückhaltung und wollte auch gar nicht zu tief nachbohren.

Es macht natürlich Sinn, einen Anwalt mit der Sache zu betrauen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie finden wir einen geeigneten Anwalt?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Über

www.anwalt.de

www.rechtsanwalt.com

können Sie nach Region und Fachgebiet suchen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Über welches Fachsgebiet muss gesucht werden, um einen Spezialanwalt zu finden?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Am besten wäre wohl "gewerblicher Rechtsschutz"
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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