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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 16563
Erfahrung:  19 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich bin mit einem Kanadier verheiratet und wir haben zusammen

Kundenfrage

Ich bin mit einem Kanadier verheiratet und wir haben zusammen überwiegend in Kanada gelebt. Wir haben auch dort geheiratet. Ich weiß, dass ich mich auch nach deutschem Recht scheiden lassen kann. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Vorteile für mich hat. Können Sie mir weiterhelfen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Da Sie deutsche Staatsangehörige sind, würde eine Scheidung nach deutschem Recht möglich sein.


Dies hat verschiedene Auswirkungen:

Zunächst muss der kanadische Ehegatte die Scheidung in seinem Heimatland anerkennen lassen.

Sie können zudem den Scheidungsantrag erst stellen wenn Sie sich 6 Monate in Deutschland aufgehalten haben.

Das deutsche Scheidungsrecht verlangt, bis auf Härtefälle , ein Getrenntleben von einem Jahr und ein Gescheitertsein der Ehe.

Dies ist im kanadischen Scheidungsrecht ähnlich.

Das kanadische Scheidungsrecht kennt aber anders als das deutsche Scheidungsrecht mehrere Scheidungshindernisse.

Dies sind Kollusion, Duldung, Verzeihung und Fehlen einer angemessenen Vereinbarung über Kindesunterhalt.

Kollusion ist hierbei Täuschung des Gerichts.

Verzeihung und Duldung schließen die Scheidung aufgrund von Härtefällen nach weniger als einem Jahr Trennungszeit aus.


Das deutsche Scheidungsrecht kennt zudem den Versorgungsausgleich, nämlich den Ausgleich der während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften.

Die Ehescheidung selbst und der Versorgungsausgleich befinden sich im sog. Zwangsverbund, d.h. sie müssen mit der Scheidung zusammen verhandelt werden.

Das Gericht muss hier auch selbst Erkundigungen einziehen, d.h. Auskünfte von den Rentenversicherern einholen.

Angelegenheiten wie Unterhalt und Zugewinn ( Ausgeich des während der Ehezeit erworbenen Vermögens ) müssen erst beantragt werden.

Werden sie nicht beantragt , werden sie auch nicht durchgeführt.

In Kanada richtet sich der Vermögensausgleich nach dem Recht der jeweiligen Provinz.


Es würde den Rahmen dieses Forums sprengen, hier einen umfassenden Vergleich der beiden Rechtssysteme anzustellen.

Daher konnte nur ein grober Überblick verschafft werden.


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte Sie, folgendes zu beachten:


Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen und einen angenehmen Abend



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht

_______________________________________________________________________


Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank





















Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hatte noch eine ausführlichere Beschreibung des Sachverhalts geschickt - haben Sie die erhalten?
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Leider habe ich diese nicht erhalten .


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Meine weitergehende Frage bezog sich darauf, ob ein deutsches Gericht meinen Mann dazu bringen kann, seine finanziellen Verhältnisse offenzulegen, damit ich einen Zugewinnausgleich beantragen kann. Ich hatte außerdem Sachverhalt genauer beschrieben....
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie können vor dem deutschen Familiengericht beantragen, Ihren Mann zur Auskunftserteilung und zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung über die Vollständigkeit und Richtigkeit seiner Auskunft zu verurteilen.

Die Vollstreckung eines diesem Antrag stattgebenden Beschlusses im nichteuropäischen Ausland ist jedoch mit großen Schwierigkeiten verbunden.


Ich hoffe, Ihre Frage beantwortet zu haben.



Mit freundlichen Grüßen aus Regensburg


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
_______________________________________________________________________



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank


ClaudiaMarieSchiessl und 30 weitere Experten für Allgemein sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für den Bonus , viel Glück und alles Gute


Mit freundlichen Grüßen und einen schönen Abend


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre guten Wünsche! darf ich Ihnen evtl. am Wochenende noch Fragen stellen? Ich bin jetzt zu müde.

Herzliche Grüße
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


selbstverständlich dürfen Sie.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Nacht!

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