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Dieter Michaelis
Dieter Michaelis, Mediator, Dozent
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung:  juristische Staatsexamen, langjährige Erfahrung in eigener Kanzlei
29823107
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Dieter Michaelis ist jetzt online.

Meine Frage,mein Bruder wurde von einemBerufsbetreuer betreut,dieser

Kundenfrage

Meine Frage,mein Bruder wurde von einemBerufsbetreuer betreut,dieser ging werder auf Betürfinsse,noch wünsche des Betreuten ein.Ich als Schwester war die ganze Zeit bei Ihm in den Krankenhäusern.Er arbeitete nicht mit uns oder seinem Betreuten zusammen.Ich erhielt eine Strafanzeige wegen angeblicher Unterschriftsfälschung .Die Ex-Lebensgefährtin ist aus der WG im März ausgezogen.Mein Bruder hatte dem Betreuer schon immer ,wenn er dann mal mit ihm gesprochen hat ,das er die Wohnung auflösen solle.Dieser Antwortete das er das nur mit Zustimmung der Ex machen könne.Ich konnte auch nicht nachprüfenwie die Wohnungsangelegenheit besteht.Die EX meines Bruders sollte nach schriftlicher Ansage des Betreuers Sachen für die anstehende REHA ins Krankenhaus bringen.Wir durften nicht in die Wohnung,des halb gingen wir zur Polizei die mit uns in die Wohnung fuhren.Sie öffnete uns die Tür zur Wohnung ,die Polizei durfte in die Wohnung und erhielten Lumpen.Wir haben dadurch aauch nicht mit bekommen das sie schon ausgezogen ist.Ich beantragte bei Gericht 2mal die Anhöhrung und den Betreuerwechsel ,da mein Bruder bei Ärzten,bei Anhörungen den Wunsch zu seinen Verwanten nach Brandenburg verlegt zu werden.Der Betreuer war immer gegen die Verlegung.Mein Bruder hat die REHA gut überstanden,konnte wieder essen,sprechen,schreiben und im Rollstuhl sitzen.Meine Anwältin beantragte wieder eine Anhöhrung die auch durchgeführt wurde ,der Richter entschied das Mein Bruder nach Brandenburg verlegt werden darf.Wir hatten schon ein Platz hier ,aber der Betreuer machte keine Papier fertig.Er verlegte ihn in Eine Pro-Senioren -Residenz .Wir warteten jeen Tag auf die Verlegung.Er war 6 Wochen in der Einrichtungmußte dann ins Krankenhaus verlegt werden,Diagnose:Sepsis.Er hatte den ganzen Po offen ,die Fersen undso weiter.Wir schalteten die AOKein ,sie forderten die Unterlagen vom Heim an,die auf geheime weise verschwunden waren.Ich Krankenhaus wurden die Wunden auch fotografiert,habe sie selber gesehen,meine Anwältin wollte die Unterlagen und Bilder die auch da verschwunden waren.Mein Bruder ist am 24 .12.2009 verstorben.Meine Frage habe ich eine Aussicht auf eine Klage gegen den Betreuer,die Wohnung wurde aufgelöst ein paar Alben und seine Zeugnisse haben wir erhalten ,alles andere ist auf den Müll gelandet.Das Wertvolle hat sich die EX rausgesucht und auch behalten,da sie ja mit dem Betreuer zusammmen gearbeitet hat.Ichbin Psychisch so angegriffen ,kann damit nicht fertig werden über so eine Geschichte.Auch die Konten wurden nicht richtig aufgeführt erhielt von Gericht sogar Strafen für dir Unkorekte Kontoführung.
Bitte schreiben sie mir ob ich eine Möglichkeit habe eine Klage ein zu Reichen.Selbst meinen Anwältin hat vom Gericht und dem Betreuer keine klärende Antworten bekommen. Bitte helfen sie mir.Vielen Dank Krause
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Frau Krause,

das Amtsgericht am Wohnsitz Ihres Bruders ist für Betreuungsangelegenheiten nach den gesetzlichen Bestimmungen zuständig.

In Ihrem Fall scheit mir eher die Verlegung in ein weit entferntes Heim die eigentliche Problematik zu sein.


Das Vormundschaftsgericht überprüft die Entscheidungen des Betreuers auf Ihren Antrag hin.

Das zuständige Vormundschaftsgericht entscheidet nach Durchführung der erforderlichen Anhörungen und Ermittlungen. Kommt das Gericht zum Ergebnis, dass die Voraussetzungen für die Einsetzung eines anderen Betreuers gegeben sind,ergeht ein entsprechender Beschluß .

Die Entscheidung wird dem Betroffenen, dem Betreuer, dem Verfahrenspfleger und der Betreuungsbehörde bekannt gegeben. Wirksamkeit erlangt die Entscheidung in der Regel mit der Bekanntgabe an den Betreuer.

 

Auch eine sog.Einstweilige Anordnung kann auf Ihren Antrag getroffen werden .


Das beschriebene Verfahren, das eine umfassende Ermittlungstätigkeit des Vormundschaftsrichters erfordert, nimmt gewisse Zeit in Anspruch. Häufig muss jedoch rasch gehandelt werden. Dann kann in einem vereinfachten Verfahren durch einstweilige Anordnung ein vorläufiger Betreuer bestellt, ein vorläufiger Einwilligungsvorbehalt angeordnet, ein Betreuer entlassen oder der Aufgabenkreis des bestellten Betreuers vorläufig erweitert oder beschränkt werden. Eine solche Eilmaßnahme ist allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig und darf keinesfalls länger als ein Jahr bestehen bleiben. In besonders eiligen Fällen kann das Vormundschaftsgericht anstelle eines Betreuers, solange dieser noch nicht bestellt ist oder wenn er seine Pflichten nicht erfüllen kann, selbst die notwendigen Maßnahmen treffen.

 

 

Rechtsmittel :


Als Rechtsmittel gegen die Entscheidungen des Vormundschaftsgerichts kommen in Betracht:

  • (unbefristete) Beschwerde
  • sofortige Beschwerde, die innerhalb von zwei Wochen eingelegt werden muss
  • Erinnerung, falls der Rechtspfleger entschieden hat und bei einer Entscheidung durch den Richter diese nicht anfechtbar wäre

Welches Rechtsmittel im Einzelfall in Betracht kommt, wo und auf welche Weise es einzulegen ist, ergibt sich aus der Rechtsmittelbelehrung, die das Vormundschaftsgericht bestimmten Entscheidungen beizufügen hat. Über die Beschwerde entscheidet das Landgericht. Gegen die Entscheidung des Landgerichts ist unter bestimmten Voraussetzungen die weitere Beschwerde beziehungsweise die sofortige weitere Beschwerde zum Oberlandesgericht möglich.

 

In erbrechtlicher Hinsicht ist bei dem zuständigen Nachlaßgericht ein Erbschein und die Bestellung eines Nachlaßverwalters zu beantragen.

 

M:f.G.

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