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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
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Unberechtigte Forderung (2.888,80 €) von

Beantwortete Frage:

Unberechtigte Forderung (2.888,80 €) von xxxxxxx xxxx(Ts) Bezug auf einen imaginären Vollstreckungsbescheid vom AG xxxxxx vom 6.11.2001 (!), angeblicher Gläubiger Ärztliche Verrechnungsstelle xxxxxxx xxxx (1.271,82 €) an meinen am 7.4.2008 verstorbenen Vater xxxxx xxxxx. Rechnung existiert nicht, mein Vater hatte meines Wissens auch nie eine solche große ärztliche Rechnung in dem Zeitraum zu bezahlen gehabt. Die erwähnten Mahnungen liegen nicht vor, und daß jetzt, über 2 Jahre nach dem Tod meines Vaters jetzt ohne irgend eine Information, Erinnerung oder Mahnung gleich ein Inkassobüro eingeschaltete wird, ist mehr als merkwürdig, ich meine, das ist eine kriminelle Aktion. Parallel ist unter dem gleichen Aktenzeichen und unter Bezug auf das gleiche Aktenzeichen des angeblichen Vollstreckungsbescheids eine gleichartige Inkassoforderung an meine Stiefmutter gegangen. Forderungen sind nicht berechtigt, da müßten die erst einmal den Vollstreckungsbescheid und die dazugehörige Rechnung beglaubigt vorweisen, und dann besteht rechtlich immer noch kein Zahlungsverzug, da nie gemahnt wurde. Also Widerspruch und nicht zahlen unter Androhung der Anzeige wegen Betrugs und Nötigung und was kann man noch tun? Gruß xxxxx xxxxxx [email protected]

Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sofern die Forderung nicht berechtigt ist, haben Sie bereits alles erforderliche getan. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass der Vollstreckungsbescheid (VB) hier auf Sie ausgestellt sein müsste, damit er auch gegen Sie vollstreckt werden kann. Insofern müsste der Gläubiger zunächst eine Umschreibung des Titels in die Wege leiten, wodann Ihre Erbberechtigung und die Annahme des Erbes zur Debatte stehen. Mit einemm VB gegen Ihren Vater kann nicht gegen Sie oder Ihre Stiefmutter vollstreckt werden.

Wenn die Forderung unberechtigt ist, können hier die von Ihnen genannten Tatbestände vorliegen. Hier würde, Sie sollten sich aber sicher sein, bzgl. des Nichtbestehens der Forderung, Strafanzeige erstattet werden.

Ansonsten sollten Sie nur reagieren, wenn die Vollstreckung stattfindet oder konkret angedroht wurde. Dann können Sie hier eine Vollstreckungsgegenklage vor dem Vollstreckungsgericht erheben. Parallel ließe sich auch an eine negative Feststellungsklage denken.

Hierfür sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße
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