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Michael
Michael, Herr
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 475
Erfahrung:  Elektroniker im Studium zum Elektrotechnik Ing., Techn. Grundwissen und grosses Informatikwissen
28933948
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Michael ist jetzt online.

Guten Tag, mein Name ist Norbert Andersch. Am 20.05.2010 bekam

Kundenfrage

Guten Tag, mein Name ist Norbert Andersch.
Am 20.05.2010 bekam ich von der Firma "[email protected] " per e-Mail eine Zahlungserinnerung über 96.00 €, fällig für ein Jahr im voraus, wegen eines angeblich abgeschlossenen Vertrags.
Ich kann mich beim besten Willen nicht an eine solche Firma oder einen Vertragsabschluss erinnern und forderte eine Kopie des Vertrags an. Heute, am 26.05.2010, kam die nächste Zahlungserinnerung. Mittlerweile habe ich im Internet einige Hinweise gelesen, dass es sich hier um reine Abzocke handelte. Was steckt hinter dieser Firma und wie soll ich mich verhalten?
Im voraus vielen Dank,XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  Michael hat geantwortet vor 6 Jahren.
Leider wurde die E-Mail Adresse vom System zensiert, da man hier keine E-Mail Adressen erwähnen darf.
Man kann diese jedoch im Format abc (at) xyz (punkt) de trotzdem einfügen.

Nun zu Ihrem Problem.

Was Ihnen passiert ist, ist wirklich ein leidiges Thema. Tatsächlich ist es Abzocke, aber leider legale Abzocke.
Grundsätzlich läuft diesa folgendermassen ab.

Sie melden Sich irgendwo an, es heisst es sei alles Gratis usw... akzeptieren der ABG's ist sälbstverständlich und man liest diese meist gar nicht mehr durch. Und irgendwo im "kleingedruckten" steht dann, dass man sich mit dem akzeptieren der AGB's verpflichtet einige Euros pro Monat für ein Jahr im Voraus zu bezahlen, wie es Ihnen passiert ist.

Grundsätzlich muss eine Solche anmeldung per E-Mail dann noch bestätigt werden. Meist ein Link anklicken, wie es so bei manchen Registrierungen üblich ist.

Nun beginnt der Terror... Sie erhalten Rechnungen und Zahlungserinnerungen erst nur per Mail, dann kommen Inkassos per Post und irgendwann wird sich ein "Anwalt" bei Ihnen melden.

Lustigerweise sind die Mahnbeträge immer etwas willkürlich...

Die Firmen hoffen mit dieser Angsmacherei, dass der eine oder andere dann irgendwann kalte Füsse bekommt und den Forderungen nachkommt.
Auf Mails wird natürlich nicht reagiert, dies wäre zu Aufwendig...
Diese Leute wollen wirklich nur probieren. Die Briefe sind Standardbriefe und werden massenweise versendet.
Eine persönliche Kontaktaufnahme ist per Mail nicht möglich.

Die "Firma" droht auch oft mit Aussagen wie: "Wir haben zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung Ihre IP-Adresse aufgezeichnet, mit welcher wir Sie orten können" usw...
Nun gut, dies kann man zwar wirklich, dazu braucht es aber einen Richterlichen Befund, sozusagen ein Durchsuchungsbefehl, damit die Telekomanbieter mit Solchen Informationen rausrücken. Alles andere verstösst gegen die Menschenrechte, insbesondere das Recht der Anonymität.
Solche Richterlichen Beschlüsse werden also auch meist nur bei Rassistischen/Rechtsextremen Drohungen, Mord & Totschlag, Terrordrohungen und ähnlichen Fällen ausgestellt. Sicherlich aber nicht für eine dubiose "Briefkastenfirma", und vorallem nicht, wenn kein solch schwerwiegendes Delikt vorliegt.

Da mir das selbe vor einigen Jahren auch schon mal passiert ist, kann ich Ihnen nun aus eigener Erfahrung sagen, was bei mir Abhilfe gebracht hat, und auch aus einigen TV-Reportagen zitieren kann.

Am besten ist es, Sie schreiben einen eingeschriebenen Brief mit folgendem Inhalt:

Sie seien Sich nicht bewusst, eine Leistung dieser Firma bezogen oder verwendet zu haben. Des weiteren wissen Sie aufgrund von verschiedenen Quellen ganz genau, wie das Spiel läuft, und dass Sie bestimmt nicht der sind, der darauf reinfällt und aus Angst bezahlen wird.
Sie bitten darum, dass diese Belästigung aufhört und Sie ansonsten rechtliche Schritte gegen diese Firma einleiten müssen, falls die Belästigung nicht aufhöre.
Bitten Sie auch darum, dass jegliche Daten von Ihnen aus dem System gelöscht werden.

Mit einem solchen eingeschriebenen Brief können solche Fälle üblicherweise ohne weiteren Aufwand gestoppt werden.

Ich wünsche Ihnen damit viel Erfolg und eine "Spamfreie" Zukunft

Beste Grüsse
Michael
Experte:  Tronic hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ich gebe Michael völlig Recht, allerdings macht ein Einschreibebrief in der Regel keinen Sinn, da dieser in der Regel nicht angenommen wird und wieder zurück kommt. Außerdem kann der Empfänger, falls er ihn annehmen sollte, immer noch behaupten der Umschlag wäre leer gewesen, wenn Sie kein Fensterkuvert verwenden und einen unabhängigen Zeugen benennen können.

Sie müssten also einen unabhängigen Zeugen haben, der den Inhalt kennt, für den Versand ein Fensterkuvert verwenden und statt "Einschreiben" die Versandard "Einwurfeinschreiben" verwenden, damit der Empfänger keine Unterschrift leisten muss sondern der Postbote der den Brief einwirft.

Da aber ohnehin davon auszugehen ist, dass kein gültiger Vertrag mit Ihnen zustande gekommen ist würde ich persönlich gar nichts tun. Sie müssen erst dann aktiv werden wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid zu Ihnen kommen würde und können dann einfach und kostenlos Widerspruch einlegen. Damit sollte die Sache dann auch entgültig erledigt sein. Denn anschließend müßte der Gegner gegen Sie Klagen und seine Forderung beweisen, das ist aber meines Wissens bisher noch nie passiert, da die Erfolgsaussichten für den Gegner praktisch bei Null liegen und die Prozesskosten vorfinanziert werden müssten. Alles andere können Sie getrost ignorieren.
Experte:  Michael hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bei mir hat der eingeschriebene Brief geholfen und ist auch nicht zurückgekommen. Das ganze Spiel hat schlagartig aufgehört und ich habe auch keine weitere Post mehr erhalten.

Solange nur Mails kommen würd ich auch nichts tun, aber sobald Drohbriefe von Inkassos oder Anwälten kommen, würde ich mir das mit dem Brief mal überlegen.
Wie von Tronic auch empfohlen.
Wenn Sie jedoch gar nichts tun, werden Sie jedoch mit grösster Wahrscheinlichkeit schon noch Briefe von Inkassos und Anwälten erhalten.

Falls Sie das ganze aber dann beginnt zu nerven, können Sie es schliesslich immer noch mit dem erwähnten Schreiben beenden.

Beste Grüsse
Michael

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