So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an K. Severin.
K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 892
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage hier ein…
K. Severin ist jetzt online.

Die M glichkeiten und Auswirkungen bez glich Geldbetrag vom

Kundenfrage

Die Möglichkeiten und Auswirkungen bezüglich Geldbetrag vom Bruder aus nicht-Eu Region hier nach Deutschland kommen zu lassen, um das Geld Hauptsächlich in der Gründung und Betrieb einer Gesselschaft (evtl. GmbH) zu verwenden.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Allgemein
Experte:  Danka73 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Rat Suchender,

erstmal kann ich aus der Fragestellung nicht eindeutig erkennen, ob der Geldgeber mit in die GmbH invollviert werden soll, oder einfach nur das Geld angewiesen werden soll, um hier in Deutschland eine GmbH zu gründen.
Woher Geld stammt ob EU oder nicht EU ist für das deutsche Steuersystem erst mal unrelevant und auch für jede andere Behörde, solange nachgewiesen werden kann, woher es kommt. (Schenkungsurkunde, Darlehensvertrag etc.) Diese Art von Nachweis muss vorliegen, wenn die GmbH gegründet werden will, ansonsten ist es egal was "Sie" mit Ihrem Geld machen (Auto kaufen, ausgeben und und und)
Steuerlich wird es nur dann relevant, wenn der Geldgeber sich an der GmbH beteiligen möchte, dann hat nicht die Umsatzsteuer eine Relevanz sondern die Ertragssteuer.
Dazu möchte ich aber auf Steuerexperten verweisen, so weit reicht mein Wissen dann nicht aus.
So wie sie die Frage gestellt haben, passiert erst mal gar nichts, auch wenn Sie eine GmbH gründen, und das Geld aus Nicht EU kommt, wenn Sie es nachweisen können und der Beteiligte aus Nicht EU nicht GmbH anschlüssig wird.

Gruss Daniela
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke XXXXX XXXXXür die Antwort. Jedoch ich habe Folgefragen und in diesem Zusammenhang, werse ich später nochmals melden. Übrigens, da mein Konto momentan überbelastet ist, wäre ich Dankbar, falls Sie die Abbuchung des Betrags morgen vornehmen werden.

DankeCustomer/p>

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, ihre Frage kann ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworten:

 

Grundsätzlich können Geldtransaktionen vom Ausland oder einem EU-Mitgliedsland in unbegrenter Höhe in die BRD stattfinden. Allerdings ergeben

aus diesem Vorgang unter Umständen bestimmte Meldepflichten:

 

1. Wenn der Geldbetrag in bar in die BRD eingeführt werden sollte, ist der Grenzgänger, der den Geldetrag mit sich führt aufgrund deutscher Zollvorschriften beim Grenzübertritt verpflichtet, diesen beim deutschen Zoll schriftlich anzumelden, wenn dieser eine Betragsgrenze von EUR 10.000,- überschreitet. Der Antrag ist auf einem dafür vorgesehenen Vordruck des deutschen Zolls mit dem Titel "Anmeldung von Barmitteln" auszufüllen. Unterlässt der Grenzgänger die schriftliche Anzeige und werden mehr als EUR 10.000,- bei ihm durch den Zoll bei einer Kontrolle aufgefunden, führt dies zu einem Bußgeldverfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit, die eine Geldbuße nach sich zieht. Außerdem kann der Zoll bei Verdachts wegen Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz den mitgeführten Geldbetrag sicherstellen.

 

2. Weiter sind inländische Kreditinstitute unabhängig von der Höhe des Geldbetrages im Falle einer Geldüberweisung aus dem Ausland auf ein inländisches Konto gemäß § 11 Abs.1 Geldwäschebekämpfungsgesetz dazu verpflichtet, bei der zuständigen Strafermittlungsbehörde Anzeige wegen Verdachts der Geldwäsche gemäß § 261 StGB zu stellen, wenn sich dafür ein Verdacht ergibt. Geldwäsche liegt gemäß § 261 Abs.1 StGB vor, wenn jemand einen Gegenstand, der aus bestimmten rechtswidrigen Taten nach § 263 Abs.1 Satz 2 herrührt, verbirgt, dessen Herkunft verschleiert oder die Ermittlung der Herkunft, das Auffinden, den Verfall, die Einziehung oder die Sicherstellung eines solchen Gegenstandes vereitelt oder gefährdet.

 

3. Im Übrigen bestehen hinsichtlich der Verwendung des Geldes zur Gründung einer GmbH oder einer Personengesellschaft keine Probleme. Es können sich allerdings je nach Art der Gesellschaftsgründung unter Verwendung der Geldmittel ihres Bruders im Hinblick auf die Gründungsvoraussetzungen, die Haftung für Gesllschaftsverbindlichkeiten oder die Besteuerung der Gesellschaft und ihrer Gesellschafter sehr große Unterschiede ergeben, je nach dem, ob eine Kapital oder eine Personengesellschaft durch ihren Bruder mit anderen Geldgebern gegründet wird.

 

Vor diesem Hintergrund sollten Sie oder ihr Bruder sich vor Gründung der Gesellschaft durch einen Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht beraten lassen. Dieser kann Sie in Bezug auf die Vor und Nachteile der verschiedenen Gesellschaftsformen kompetent beraten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

 



Verändert von KSRecht am 20.11.2009 um 11:02 Uhr EST

Ähnliche Fragen in der Kategorie Allgemein